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» Reiseberichte » Südafrika

sharks around - divers down: extratour Gruppenreise ans Kap der Guten Hoffnung 2013

Autor: Kirsten Clahr - März 2013 - Fotos: Beo Brockhausen/Armin Trutnau


Ich muss verrückt sein: denn ich fahre nun schon zum 3. Mal an den südlichsten Zipfel des afrikanischen Kontinents, um mich dort in kühlem Wasser mit Haien zu vergnügen! Kann diese Reise mir noch irgendwelche neuen Erlebnisse bieten? Ich kann es ja gleich mal vorweg nehmen: es geht, auch beim dritten Besuch habe ich so viel Neues entdeckt und dieses Mal in 2 Wochen sogar 9 verschiedene Haiarten in meinem Logbuch verzeichnen können.

Wir haben uns im Pingus House in Simons Town (Urlaubsvorort von Kapstadt) einquartiert - eine Luxusvilla, die ideal für unsere kleine Gruppe ist. Von hier aus starten wir unsere Abenteuer. Tauchen in Südafrika ist stark von den Wetterbedingungen abhängig. Der Wind diktiert das Tauchprogramm. Am Tag nach unserer Ankunft weht der Cape Doctor, ein frisches Lüftchen, dass klare Luft durch die Gassen bläst. Trotz starkem Wellengang wollen wir tauchen und unser Freund Morne Hardenberg von den Shark Explorers kann uns den Wunsch nicht abschlagen. Wir treffen uns am Pier von Simons Town und verladen das Tauchequipment auf den Katamaran. Nur 20 Minuten entfernt befindet sich Millers Point, ein Schutzgebiet, in dem sich die urtümlichen Siebenkiemer Kuhhaie aufhalten.

An diesem Tag führt uns Morne durch ein wahres Labyrinth im Kelpwald: wir winden uns durch den Kelp, tauchen durch Schluchten, suchen an Überhängen und in kleinen Höhlen nach weiteren Haiarten. Ein Pyjamahai versteckt sich unter einem Felsen und dann stöbert Morne einen sehr seltenen Hai auf: den gefleckten Priel Hai (spotted gully shark, Foto © Armin Trutnau). Der scheue Bursche verschwindet allerdings sehr schnell wieder. Wir sind begeistert von der Farbenpracht. Viele Felsen sind übersäht mit bunten Annemonen und Seeigeln, und wer genauer hinschaut, entdeckt auch zahlreiche Nacktschnecken in schillernden Farben.

Die Hauptdarsteller an diesem Tauchplatz aber sind ohne Zweifel die gewaltigen Siebenkiemer Kuhhaie. Einige massive Weibchen sind heute unterwegs und wagen sich langsam so nah an die Taucher heran, dass Zusammenstöße unvermeidbar sind. Sicher begegnen uns 30 - 40 verschiedene Exemplare. Bei 15°C Wassertemperatur wird einigen nach einer Stunde kalt, doch so manch einer kann sich vom Anblick der Haie nicht losreißen und bleibt viel länger unter der Wasseroberfläche. Bei den Shark Explorers kein Problem, hier kann sich jeder die Zeit nehmen, die er braucht. An Bord werden diejenigen, die sich zuerst aus dem Wasser begeben haben, schon mal mit Sandwiches und Getränken versorgt.

In den nächsten Tagen unternehmen wir weitere Tauchgänge in der False Bay. Ein Spaßtauchgang findet in nur 2 Metern Wassertiefe statt: hier tummeln sich große Stachelrochen herum, da manchmal Fischerboote ihre Fischreste im Wasser entsorgen. Die Rochen haben sich das gemerkt und sobald ein Boot hierher kommt, erscheinen die riesigen Rochen. Und auch kleine Katzenhaie schauen sich das Spektakel an.
In Kombination mit den Kuhhaitauchgängen unternehmen wir meist den 2. Tauchgang an einem Felsen, auf dem es sich viele Robben gemütlich gemacht haben. Die südafrikanischen Pelzrobben lieben es, den Tauchern unter Wasser zu zeigen, dass sie die besseren Schwimmkünste vorweisen können. Bei diesem Tauchgang muss ich aufpassen, dass mir vor Lachen mein Lungenautomat nicht aus dem Mund fällt. Die Robben bieten ein wunderbar akrobatisches Showprogramm!


Die Begegnung mit Blauhaien und Makohaien zählt zu den ganz herausragenden Ereignissen im Leben eines Tauchers. Um diese eleganten Haie aufzuspüren, fahren uns die Shark Explorers weit auf das offene Meer hinaus. Vom südwestlichsten Punkt des Kontinents - Cape Point - geht es geradewegs hinaus ins blaue Nichts. Erst wenn die Stömungslinie erreicht wird und das Wasser eine ausreichend blaue Farbe hat, beginnen die Shark Explorers, mit Hilfe einer Köderbox eine Duftspur zu legen, um Haie anzulocken. Dieses Mal haben wir viel Glück, denn bereits nach kurzer Zeit tauchen die ersten Haie auf. Und sogar ein Makohai ist mit von der Partie.

Zusammen mit den Haien treiben wir nahe der Köderbox auf ca. 10 Metern Tiefe durch das Blau des Ozeans. 10 - 14 Blauhaie nähern sich immer wieder und halten uns ganz schön auf Trab. Denn sie beißen sich auch schon mal am Blitzarm fest oder reißen die Lasche des Handschuhs ab. Berührungsängste haben die sicher nicht! Der Makohai ist scheuer. Doch auch er kommt einige Male recht nah an die Fotografen heran und grinst in die Kameras! Welch großartige Begegnungen!

Bisher haben wir 8 verschiedene Haiarten zu Gesicht bekommen: Siebenkiemer Kuhhaie, Pyjamahaie, Puffotterhaie, gefleckte Priel Haie, Leopardenhaie, dunkle Katzenhaie, Blauhaie, Makohaie - da fehlt nur noch einer der charismatischsten Haie, den man in der False Bay erleben kann: der Weiße Hai. Hierzu benutzen wir einen Haikäfig, der in der Nähe von Seal Island ins Wasser gelassen wird. Und dann beginnt das Warten. Der große Räuber taucht zwar immer mal wieder am Boot auf, doch hat nicht wirklich Lust zu spielen! Dennoch kann Morne ihn einige Male bis an den Käfig heran bringen und wir sehen durch die Gitterstäbe, wie das schöne Tier elegant an uns vorbeizieht. (Weißer Hai Foto © Armin Trutnau)

Auf dieser Reise ermöglichen uns die super Wetterbedingungen so viele Tauchgänge, dass uns kaum noch Zeit bleibt, die Gegend über Wasser zu erkunden. Doch an 2 Tagen durchstreifen wir den Nationalpark am Kap der Guten Hoffnung und selbstverständlich gehören auch die Pinguine am Boulders Beach zu unserem Ausflugsprogramm. Schließlich können wir den Strand zu Fuß in nur wenigen Minuten erreichen und so schon am frühen Morgen die Pinguine bei Ihrer Morgentoilette beobachten...
Am Kap der Guten Hoffnung schleichen wir uns an eine ganze Herde Buntböcke heran, verscheuchen Paviane vom Autodach, beobachten die massiven Eland Antilopen und verfolgen eine Gruppe Strauße.

Unsere Reise klingt traditionell mit einem Braai aus, das die Shark Explorers für uns organisieren. Der südafrikanische Grillabend ist eine gesellige Veranstaltung in lockerer Runde und ermöglicht uns, die nächste Reise and Kap zu planen. Denn alle sind sich einig: dies war nicht der letzte Trip nach Kapstadt. Wir kommen so schnell wie möglich wieder!
(auf dem Foto: Morne Hardenberg und Stephan Swanson/Shark Explorers)

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