Newsletter Juni 2016 ... Wunderwelten der Meere
Hallo Liebe TaucherInnen,
der Juni steht ja voraussichtlich im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft. Aber die Spiele kann man sogar in Ägypten anschauen, z.B. im Marsa Shagra. Es gibt einige attraktive Angebote! Auch für die Philippinen, den Sudan oder Yap haben wir Vorschläge.
Wer die Galapagos Inseln besuchen möchte und ein wenig mehr Zeit hat, sollte auf jeden Fall das Land Ecuador kennen lernen. Was man dort in kurzer Zeit erleben kann, erfahren Sie von Kirsten Clahr.

Gern helfen wir bei Ihrer Urlaubsplanung. Melden Sie sich bei uns in Göttingen!
Ihr extratour Tauchreisen Team
Kirsten Clahr, Stefanie Hartdegen, Merle Rakowski, Antonia Dietrich, Sarah Koch, Jakub Krajnik und Monika Beushausen

 

Sudan Sonderexpedition im März 2017 - Terminverlegung!
Im März 2017 haben wir unseren Triptermin um eine Woche nach hinten verschoben. Die Tour findet nun vom 30.03. - 11.04.17 statt. Auf dieser Tour (begleitet vom Fotografen Beo Brockhausen) erleben Sie nicht nur die klassischen Tauchplätze an Shab Rumi, Sanganeb und dem Wrack der Umbria, sondern auch die Riffe weiter im Süden wie Shab Jumna und Shab Anbar. Die Plätze sind besonders von März bis Mai bekannt für Begegnungen mit grauen Riffhaien und auch Hammerhaien!
Reisepreis pro Person ab EUR 2.599,-
(wir haben noch 8 Plätze verfügbar!)
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Philippinen: attraktive Paketpreise in den Atlantis Resorts
Die Atlantis Resorts in Puerto Galera und Dumaguete stehen für exzellenten Service sowohl im Hotel als auch beim Tauchen. Bisher gab es nur Pakete mit Vollpension sowie 4-5 Tauchgängen am Tag. Da vielen unserer Kunden diese Pakete zu umfangreich waren, haben wir nun Preise für Halbpension mit weniger Tauchgängen in Zusammenarbeit mit den Resorts ausgearbeitet. 14 Nächte mit Halbpension, 20 Tauchgängen, Transfers und Flügen kosten nun ab EUR 3.397,- pro Person.
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Ägypten - alle Routen zum gleichen Preis
Auf 3 Schiffen der Sea Serpent Flotte in Ägypten - nämlich der M/Y Excellence, M/Y Obsession, M/Y Sea Serpent - gelten für alle Touren bis Jahresende die gleichen Preise: pro Person EUR 799,-
zzgl. Flüge und Gebühren. (ausgenommen ist der Zeitraum 15.09. - 16.11.16)
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Fußball EM in Ägypten
Im Ecolodge Village Marsa Shagra kann man tagsüber tauchen und am Abend die Europameisterschaft im Fernsehen anschauen. So verpasst man auch hier kein Spiel!
Im Juni gibt es attraktive Angebote, z.B. 1 Woche inkl. Flüge, Transfers, 7 Nächte im Zelt mit Vollpension, 5 Tage non-Limit Tauchen am Hausriff schon pro Person ab EUR 750,-
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Jubiläumsspecial auf Yap verlängert!
30 Jahre Manta Ray Bay Resort & Yap Divers Jubiläumsspezial
Zum 30 jährigen Jubiläum des renommierten Resorts auf der Insel Yap erhalten Sie pro Buchung eines 7 Nächte Paket zusätzlich 3 Nächte umsonst, wenn Sie ein Paket aus einer Woche mit Tauchen gebucht haben. (bei 14 Nächten sind es dann entsprechend 6 Nächte zusätzlich).
Das Angebot gilt für alle Aufenthalte im Jahr 2016 und 2017!
Wir erstellen gern Ihr persönliches Angebot.
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Ecuador/Galapagos Gruppenreise mit außergewöhnlichen Fotomöglichkeiten im November 2017!!!
Erleben Sie mit uns auf dieser Sonderexpedition die Naturwunder des Galapagos Archipels im Pazifik! Wir haben ein tolles Programm mit einigen Tagen Ecuador sowie Tauch- und Natursafari auf den Galapagos Inseln ausgearbeitet, bei dem wir die Tierwelt über und unter Wasser hautnah erleben. An Bord der Astrea besuchen wir auch die Welt-Top-Tauchspots Wolf & Darwin. Termin: 10.11. - 24.11.17
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Mitad del Mundo - die Mitte der Welt. Ein Bericht von Kirsten Clahr/Fotos: Beo Brockhausen
Der Name Ecuador verrät es schon: das südamerikanische Land liegt genau auf dem Äquator. Und darauf, dass sich ihr Land in der Mitte der Welt befindet, sind die Ecuadorianer auch besonders stolz. Auf meinen Touren rund um die koloniale Metropole Quito bekomme ich das immer wieder zu hören.
Der kleinste der Andenstaaten zählt sicherlich zu den variationsreichsten Ländern der Erde und hat vier geographische Hauptregionen: die Küsten, das Andenhochland, das Amazonastiefland und die eintausend Kilometer entfernt gelegenen Galapagosinseln im Pazifik. Genial ist es, dass von Quito aus die unterschiedlichsten Gebiete schnell erreicht werden können.
Und so habe ich mich in Quito im stilvollen City Art Hotel Silberstein einquartiert, einem Boutique Hotel, das zentral im Ausgehviertel Mariscal liegt. Die gesamte Villa ist mit antiken Kostbarkeiten ausgestattet, in den Himmelbetten schläft es sich ausgezeichnet und durch die Lage können Bars und Restaurants sogar bequem zu Fuß erreicht werden.
Von Norden nach Süden durchziehen die beiden Andenkordilleren das Land. Auf deren Hochebene liegt Quito in 2800 Metern Höhe und ist somit die höchst gelegene Hauptstadt der Erde. Ich starte meine Erkundung mit einer privaten Citytour. Beim Rundgang durch pittoreske Straßen besuche ich prachtvolle Kirchen, ruhige Klosterhöfe, quirlige Plätze, den Regierungspalast und fahre auf den Penecillo, den Brötchenhügel. Von hier aus kann man vom "Monument der beflügelten Jungfrau" einen tollen Ausblick über die Stadt genießen.
Am Nachmittag gehört natürlich der Besuch der Äquatorlinie, ca. 25 km vom Stadtzentrum entfernt, zum Pflichtprogramm. Im dazu gehörigen Museum erfährt man so einiges über die Mitte der Welt. Wußten Sie z.B., dass man auf dem Äquator weniger wiegt? Der Abend klingt in einem guten Restaurant aus. Beim traditionellen Getränk Canelazo (gemixt aus Naranjillasaft und Zuckerrohrschnaps) genieße ich den sensationellen Blick über die Stadt, in der gerade die Lichter angehen und der heranziehende Nebel über dem Brötchenberg eine mystische Atmosphäre zaubert.
Am nächsten Tag geht es über die Panamericana Norte ins Andenstädtchen Otavalo - berühmt für seinen Bauernmarkt. Fotomotive gibt es reichlich: bunte Ponchos, Hängematten, Essensstände und die vielen Menschen in ihrer traditionellen, farbenfrohen Kleidung. Doch das ist nicht der einzige Programmpunkt des Tagesausflugs. Spannend sind auch die Begegnungen mit Kindern, die mir ihre Lamas vorführen, mit einem Schamanen sowie die Geschäfte in den lauschigen Gassen der Lederstadt Cotacachi.
Mindo gilt als das Tor zum Regenwald. Wenn man Quito in nordwestlicher Richtung verlässt, befindet man sich schnell auf kurvenreichen Bergstraßen, die durch dichten Nebelwald führen. Flüsse und herabstürzende Wasserfälle gehören zur Kulisse in dem subtropischen Talkessel, in dem Mindo liegt. Dieser Ort ist ein Eldorado für Vogelbeobachter. In mehreren Stationen hat man Behälter mit Zuckerwasser aufgehängt, um die Juwelen des Dschungels anzulocken: wunderschön bunt schillernde Kolibris! In Ecuador leben allein 130 verschiedene Arten! Die flinken Federtiere können sogar rückwärts fliegen und ihre Flügel schlagen bis zu 80 Mal pro Sekunde! Ich bin von den geflügelten, farbenprächtigen Nektarsaugern absolut fasziniert! Wer mehr Abenteuer sucht, kann in Mindo an hohen Ziplines über den Dschungel fliegen oder sich im Rafting auf dicken Reifen über wilde Flüsse versuchen.
Nach solchen Aufregungen steht der nächste Tag ganz im Zeichen der Entspannung. In östlicher Richtung auf 3400 Metern Höhe befindet sich Papallacta. In heißen Thermalbädern kann man hier in Badebecken die heilende Wirkung der schwefelhaltigen Quellen genießen. Und dies alles in wunderschöner Berglandschaft, an rauschenden Wildbächen am Fuße des Eisriesen Antisana.
Meinen letzten Tag in Quito verbringe ich im Fokus der Feuerberge. In südlicher Richtung führt mich der Weg vorbei am Cotopaxi, mit 5798 Metern der höchste frei stehende Vulkankegel der Welt. Und trotz Wolken verhangenem Himmel reißt es plötzlich für einige Minuten auf, so dass ich einen Blick auf den aktiven Vulkan mit seiner Rauchwolke werfen kann. Gewaltig!
Und schon geht es weiter, denn das heutige Ziel ist die Kraterlagune von Quilotoa. Die Straße führt durch beeindruckende Landschaften, Schluchten und verträumte Bergdörfer. Der Anblick der grün schimmernden Lagune ist faszinierend. Doch beim Ab- und Aufstieg kommt man aufgrund der dünnen Luft recht schnell außer Atem!
Auf dem Rückweg schließe ich eine neue Freundschaft mit Nicolas, einem Lama. Denn entgegen aller Vorurteile spuckt Nicolas nicht, sondern ist bei guter Laune durchaus bereit, der ein oder anderen Touristin ein Küsschen zu geben...
Als "eine vom Lama geküsste" trete ich also den Rückweg nach Quito an.
Egal, in welche Richtung ich von Quito aus gefahren bin: täglich habe ich die unterschiedlichsten Landschaften gesehen und viele neue Eindrücke sammeln können. Diese Vielfalt hat mich überrascht und überwältigt. Mit diesem Land bin ich noch nicht fertig - ich komme wieder!

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