extratour News März 2014 ... Wunderwelten der Meere
Hallo Liebe TaucherInnen,
mit unseren tollen Angeboten und Neuigkeiten möchten wir Sie schon einmal in Frühlingsstimmung bringen! Wir haben einige neue Resorts und Tauchschiffe ins Programm genommen, darunter ein Hotel im Oman als auch ein weiteres Resort in der Inselgruppe Raja Ampat/Indonesien. Unser Reisebericht vom Fotografen Thomas Heckmann führt Sie in die "Critter Metropole" Lembeh Strait in Indonesien.
Fröhliches Stöbern und Spaß bei Ihrer Reiseplanung wünscht Ihr extratour Team aus Göttingen
Kirsten Clahr, Kristin Preuß, Linda Wollert, Magdalena Derda, Annabel Höhn und Monika Beushausen
Neue alte Mitarbeiterin - Back to the Roots!
Wir freuen uns sehr, Magdalena Derda zurück in unserem Team begrüßen zu können. Magda beendete 2009 bei uns ihre Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau. Danach hat sie ein Studium begonnen und ihren Abschluss als Bachalor of Arts in International Tourism Management gemacht. Mit dem erlangten Wissen hat es Magda dann erst einmal ins Ausland verschlagen. Sie hat längere Zeit in Ecuador und auf Galapagos gearbeitet. Zurück in Deutschland hat sie bei einem anderen Tauchreiseveranstalter weitere Erfahrungen gesammelt und ist nun wieder zurück bei uns, wo ihr Interesse an fernen Ländern begonnen hat. Sie wird Ihre Buchungen rund um die Welt betreuen, kennt sich bestens in vielen Reisegebieten aus und gibt auch gern ihre Geheimtipps zu den Galapagos Inseln weiter.
Whale Guide APP
Für alle, die schnell herausfinden möchten, welcher Delfin oder Wal dort gerade vorbeischwimmt, ist die Whaleguide App vom bekannten Tierfilmer und Autor Ralf Kiefner ein unbedingtes "must have". Wer zum Beispiel mit uns auf die Azoren reist, wo immerhin mehr als 20 verschiedene Walarten vorkommen, wird dieses einzigartige Nachschlagewerk mit vielen qualifizierten Antworten und umfassenden Informationen sehr zu schätzen wissen.
Neu im Oman: Extra Divers Tauchbasis im Sifawy Hotel
Eine neue Basis der Extra Divers öffnet im September 2014 ihre Pforten im Sifawy Hotel. Eingerahmt von den Hajar Bergen, liegt das exklusive Sifawy Boutique Hotel, das sich in dem neuen Ferienort Jebel Sifah befindet, nur etwa 200m vom weißen Sandstrand des Golfs von Oman entfernt. Regelmäßig fahren die Extra Divers auch das Wrack der Al Munassir an. Wunderschöne Riffe gibt es an den Plätzen Wall Street und Cockle Shell. Geplant sind außerdem Tagestouren zu extrem fischreichen Riffen rund um die Fahal Inseln.
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Neues Resort in Raja Ampat: Papua Explorers Resort
Entdecken Sie die artenreichsten Riffe der Welt in dem wunderschönen Papua Explorers Dive Resort in West Papua/Indonesien! Vom kleinen in traditioneller Bauweise errichteten Hotel erreichen Sie die Topplätze von Raja Ampat in wenigen Minuten! Tauchen Sie am Cape Kri, Mios Kon, Sardines oder Mikes Point - Sie werden nicht enttäuscht sein.
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Trauminsel Bali: Topangebot im wunderschönen NAYA Gawana Resort & SPA
Von April bis Dezember 2014 gilt: 7 Nächte bleiben - nur 6 Nächte zahlen oder 14 Nächte bleiben - nur 11 Nächte zahlen! Das Angebot gilt bei Buchung bis spätestens 31.03.14
2 Wochen inkl. Flüge, 14 Nächte Bayview Suite sowie Halbpension gibt es
pro Person schon ab EUR 1.577,- Gern erstellen wir Ihr persönliches Reiseangebot!
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Early Bird Rabatt im Exotic Dive Resort Malapascua / Philippinen:
Von Juni bis September bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Exotic Dive Resort auf Malapascua einen sensationellen Preis an: wer bis zum 30.04.14 bucht, erhält im genannten Reisezeitraum
30% Rabatt auf die Zimmerpreise!!!
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Eco Dive Resort Lembeh – Das Beste aus zwei Welten vereint /  Text und Fotos Thomas Heckmann
Die Lembeh Strait in Indonesien ist unter fotografierenden Tauchern schon lange kein Geheimtipp mehr. Diese Meerenge trennt die Insel Lembeh von Nord Sulawesi. In Fachkreisen wird diese zwölf Kilometer lange Schifffahrtstrasse als Welthauptstadt des “Muck-Divings” bezeichnet. Für “Muck Diving “gibt es keinen deutschen Begriff der einer englischen Kurzbezeichnung gerecht würde. In deutscher Sprache müsste man das versuchen so umschreiben: Tauchen bei eingeschränkter Horizontalsicht, oft über Sandflächen auf der Suche nach unwirklichen Geschöpfen, im englischen als “Critters” bezeichnet. Critter ist ein etabliertes Kunstwort, zusammengesetzt aus “Creature” und “Monster”.
Wohnen mal anders: Thomas Heckmann hat die Lembeh Strait schon mehrfach von einem Liveaboard und auch von diversen Resorts aus betaucht. Bei der Reiseplanung ist er auf das ECO Divers Resort Lembeh aufmerksam geworden. Das Resort wirbt damit, dass man die Vorzüge eines Liveaboards, platziert direkt in der Lembeh Strait, mit den Annehmlichkeiten eines Resorts kombinieren kann. Das familiäre Resort liegt etwas abseits und versteckt in der Hafenstadt Bitung. Es wird geleitet von Kathrin und Tarkan. Kathrin ist Deutsche und hilft auch gerne weiter, wenn es bei der englischen Kommunikation Übersetzungsbedarf geben sollte. Das Resort bietet den Gästen drei Gästehäuser mit je drei Wohneinheiten und einem gemeinsamen “Living Room” pro Haus. Die maximale Kapazität von drei mal drei Doppelzimmern bietet demnach achtzehn Gästen eine Unterkunft. Jedes “Doppelzimmer” hat eine eigene Eingangstür hinter der sich ein eigenes Badezimmer, Toilette, Dusche und Schlafzimmer verbirgt, Privatsphäre damit garantiert.
Das Essen verdient besondere Erwähnung, weil äußerst delikat. Das Abendessen wird in Form eines selbst zusammengestellten Menüs serviert. Man kann selbiges auch landestypisch gewürzt bestellen, besser man testet erst mal die Version für europäische Gaumen. Dass man ganz auf tauchende Fotografen setzt, zeigt sich auch darin, dass sich in jedem Gästehaus ein zusätzlicher Kameraraum für das Lagern der Kameras, die Kameramontage oder das Laden der Akkus befindet. Adapter zu deutschen Steckern werden nicht benötigt. Ein dort installierter PC bietet die Möglichkeit der Bildvorschau oder der Anfertigung von Backups auf z.B. externen Festplatten, etc. Wer seine Bilder nicht schon im Urlaub bearbeiten möchte, der kann sein Notebook zuhause lassen. Brauchbares W-LAN ist überall verfügbar. Skypen mit dem Smartphone gelang immer. Wer auch im Urlaub erreichbar sein muss oder möchte, der ist hier richtig. Es gibt keinen Strand und keinen Pool. Braucht es auch nicht da man direkt nach dem Frühstück zum Tauchen fährt und erst zum Abendessen wieder im Resort ist.
Tauchen mal anders: Den “Preis” den man für das ganztägige Tauchen von einem Liveaboard aus in Kombination mit den Vorzügen eines Resorts zahlen muss, ist der tägliche zwanzigminütige Transfer mit dem PKW vom und zurück zum Resort. Der Transport der Tauchsachen und der Kameras wird vom geübten Personal übernommen. Die Tauchsachen verbleiben während des Aufenthaltes auf dem Liveaboard. Wer sich nur für das Tauchen und nicht für Land- und Leute interessiert, der mag diesen Transfer als lästig empfinden. Wir genossen die von Tarkan oder Kathrin kommentierten „Besichtigungstouren“ und wissen jetzt warum es einen Eifelturm in Bitung gibt, warum das Kokosnussöl aus Nord Sulawesi das bessere ist und warum hier Christen und Muslime gut miteinander auskommen. Am Tauchplatz Police Peer angekommen warten schon die Diveguides mit dem Glasfaser –Tauchboot und setzen uns zur Nautica über. Das Liveaboard liegt ca. auf Höhe des Tauchplatzes Nudi Falls und Police Peer mitten in der Lembeh Strait, zentraler geht es nicht. Das schwimmende Tauchcenter ermöglicht das Füllen der Tauchflaschen auch mit Nitrox. Jeder hat im Nassbereich ein Fach mit seiner Zimmernummer in dem die gestellten Handtücher liegen. Es gibt Duschen mit Frischwasser direkt am Heck. Zwei Toiletten. Im Trockenbereich des unteren Decks sind mehrere Tische mit Bänken installiert. Hier wird auch das Mittagessen serviert. Wasser, Tee, Kaffee sind “for free”. Softdrinks kosten extra. Dort gibt es auch jede Menge Steckdosen um die Akkus von Blitz und Kamera zwischen den Tauchgängen wieder aufzuladen. Natürlich auch hier WIFI, mitten in der Lembeh Strait…. Das Oberdeck steht als Sonnendeck zur Verfügung. Die Schattenplätze laden zum Nickerchen zwischen den Tauchgängen ein. Pro Tag gibt es drei Tauchgänge. Wer möchte kann auch zusätzlich einen vierten Tauchgang als Nacht- oder Mandarinfischtauchgang kostenpflichtig buchen, Nitrox sei Dank. Den vierten Tauchgang schafft man Dank des bekannten Rhythmus eines Liveaboards, “Tauchen, Essen, Schlafen”, vollkommen stressfrei. Automatenadapter auf Int-Anschlüsse sind nicht erforderlich, es werden auch Din-Anschlüsse angeboten. Die Tauchsachen werden vom Personal zusammengebaut und nach Beendigung des Tauchprogrammes gewaschen. Wie überall in der Lembeh Strait sind die Guides Foto erfahren und glänzen mit außergewöhnlichen Augen, biologischem Hintergrundwissen über Symbiosen und aktueller Ortskenntni, z.B. welcher Critter gerade an welchem Standort zu finden ist. So darf man seine Wunschliste über die zu sichtenden Monster äußern. Und je nach Setup der Kamera findet der Guide dann das Supermakro Motiv, oder das etwas größere Ungeheuer wie auf Bestellung. Oder, wie es ein erfahrener Fotograf vor Ort ausdrückte, “ Die Lembeh – Strait ist so gut wie der Guide mit dem du tauchst”!! Meine Wunschliste lautet Mandarinfische, Coleman Shrimps, Bobbit Worm, Hairy Frogfisch, Rinophia, Bluering- und Mimic Oktopus. Diese Liste wurde vollumfänglich in nur zwei Tauchtagen abgearbeitet.
Fotografie mal anders: Um den Freaks aus der Lembeh Strait fotografisch die größtmögliche Aufmerksamkeit zu widmen, hat sich Heckmann diesmal dazu entschieden die Tierchen in ein anderes Licht zu setzen. Will heißen mit Lichtformern, sogenannten Snoots, einen Spot auf das Hauptmotiv zu setzen und den oftmals unscheinbaren Hintergrund, der in der Lembeh Strait auch schon mal aus dem üblichen Müll einer Schifffahrtsstrasse bestehen kann, damit fotografisch auszublenden.
Fazit: Honeymooner, Poolplantscher, Strandliebhaber oder Wellness -Suchende sind hier fehl am Platze, genauso wie Familien mit Kindern oder nichttauchenden Angehörigen. Das Eco Divers Resort Lembeh eignet sich hervorragend für Vieltaucher und tauchende Fotografen. Es ist auch geeignet für Taucher, die sich noch nie auf ein Liveaboard getraut haben und selbst herausfinden wollen welche Vorzüge das Tauchen von einem Liveaboard aus hat, ohne sich ganztägig dem offenen Meer aussetzen zu wollen. Die erfahrenen Gäste berichteten, dass auch sie sich darüber begeistern konnten, dass man tagsüber den relaxten Ablauf eines Liveaboards nutzen kann, aber abends in einem Restaurant speisen und nachts ohne Anker-, Generatoren- oder Motorenlärm und ohne Schwanken in einem richtigen Bett einschlafen kann.
(Auf dem Bild die beiden Leiter des Eco Dive Resorts Lembeh: Tarkan und Kathrin)

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