extratour News November 2013 ... Wunderwelten der Meere
Hallo Liebe TaucherInnen,
das Jahr neigt sich dem Ende zu, wir erstellen zur Zeit unseren neuen Tauchreisekatalog für 2014 und bereiten uns langsam auf die Boot Messe im Januar vor. Gleichzeitig haben wir unser Programm ein wenig erweitert und planen diverse Gruppenreisen für das nächste Jahr.
Lassen Sie sich von unseren Ideen inspirieren.
Ihr extratour Team aus Göttingen
Kirsten Clahr, Melanie Göbel, Linda Wollert, Kristin Preuß, Kathrin Taubert und Monika Beushausen
Neu im Programm: Quayside Hotel Simons Town Südafrika
Das Quayside Hotel ist ein kleines Hotel zentral gelegen in Simons Town bei Kapstadt. Der Ort ist bekannt für seine Pinguinkolonien. Hier befinden sich auch die Shark Explorers, mit denen wir Tauchen in der False Bay und Ausfahrten zum Weißen Hai anbieten. Das 4 Sterne Hotel befindet sich gleich am Jachthafen und Pier von Simons Town. Die Lage ist ein großer Vorteil für unsere Taucher, denn hier starten unsere Boote ihre Ausfahrten zu den Kuhhaien, Weißen Haien sowie die Offshore Trips zu Blau- und Makohaien. So können Sie gleich im Tauchanzug vom Hotel zum Boot laufen!
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Neu im Programm - Insel Madeira in Portugal
Umspült vom Atlantik liegt die Insel Madeira ca. 1000 km vom portugiesischen Festland entfernt.  Naturliebhaber und mittlerweile auch Aktivurlauber mit Abenteuersinn haben die Insel als ein Paradies entdeckt, das sehr schnell erreichbar ist und viel Abwechslung bietet. Für Taucher bieten die Gewässer durch die Ausläufer des Golfstroms eine große Artenvielfalt. Wir buchen für Sie sowohl das 3 Sterne Hotel Galomar als auch das 4 Sterne Sporthotel Galosol, denen die Tauchbasis Manta Diving angeschlossen ist.
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extratour Expedition Guadalupe Island Mexiko
Kirsten Clahr hat im September den Weißen Haien von Guadalupe direkt in die Augen und auch ins Maul schauen können. Ein kurzes Video gibt einen kleinen Eindruck über die großartigen Begegnungen mit den charismatischen Räubern. Unsere Expeditionen im Oktober 2014 haben übrigens noch einige freie Plätze!
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Geheimnisse der Tiefe 2014: neuer Katalog von extratour
Unser neuer Katalog befindet sich gerade in Vorbereitung und wird Ende November frisch aus dem Druck bei uns eintreffen. Wie immer stellen wir Ihnen im Katalog eine Auswahl unserer schönen Reiseziele rund um den Globus vor. Der Katalog kann kostenfrei bei uns bestellt werden. 
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2 Wochen Südafrika/Mosambik Gruppenreise mit Safari im Krüger Nationalpark
Auf dieser speziellen Reise vom 01.04. - 16.04.14 ist nur noch ein Platz verfügbar!
Pro Person im Einzelzimmer ab EUR 2.990,- (KEIN EINZELZIMMERZUSCHLAG!!!)
Auf dieser Reise werden sowohl die Haitauchplätze von Aliwal Shoal und Protea Banks erkundet, Ködertauchgänge gemacht, um Tigerhaie zu erspähen, als auch einige Tage in Mosambik am Platz Pinnacles in Ponta da Oura getaucht, der bekannt ist für das Vorkommen von Bullenhaien. Große Tiere über Wasser werden im Krüger Nationalpark während einer Safari aufgespürt!
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Azoren - Pottwaltour für Fotografen
Normalerweise hat man kaum die Chance, dem größten Raubtier des Planeten in der Natur zu begegnen. Auf den Azoren werden wir in  Verbindung mit unserem Partner Norberto Diver eine Genehmigung zur Walbeobachtung im Meer für Fachleute beantragen. Diese Reise wird daher vom Profifotografen Gerald Nowak begleitet. Wer fotografiert und an dieser außergewöhnlichen Expedition teilhaben möchte, setzt sich bei extratour bitte mit Kirsten Clahr in Verbindung. Der vorgesehene Termin ist der 23.06. - 05.07.14
.Es sind 5 Tage auf dem Meer zum Aufspüren der Wale vorgesehen. An weiteren Tagen Anfang Juli planen wir Tauchgänge mit Blauhaien, den Mobula Rochen der Princessa Alice Banks sowie Tauchgänge um Faial und Pico. Es gibt nur wenige Plätze - jetzt schnell anmelden!
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Boot 2014
Die Vorbereitungen für die nächste Boot Messe in Düsseldorf im Januar sind schon im Gang. Extratour wird wie  zuvor wieder in Halle 3 am Stand B 74 vertreten sein.
Merken Sie sich schon jetzt den Termin vor: 18.01. - 26.01.14
Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand in Düsseldorf!

Die blaue Insel Faial - Text Kirsten Clahr, Fotos Beo Brockhausen
Nirgendwo ist das Meer blauer als auf den Azoren... das zumindest behauptet Norberto Serpa. Der gebürtige Azorer muss es wissen, denn er gehört zu den Tauchpionieren auf der Insel Faial. Mit ihm sind wir nun schon zum 2. Mal unterwegs, um Blauhaie, Mobulas, Delfine und Pottwale aufzuspüren. Unser Ausgangspunkt ist der quirlige Hafen von Horta, denn hier befindet sich auch Norbertos Basis, von wo aus die Tauchboote starten.

Delfine in den Gewässern um Faial und Pico zu finden, ist nicht wirklich eine schwierige Aufgabe. Fast immer, wenn die roten Schlauchboote von Norberto unterwegs sind, werden sie von den Säugern begleitet. Immerhin gibt es mehr als 25 verschiedene Delfin- und Walarten in den Gewässern. Wer auch noch mit ihnen ins Wasser möchte, kann bei Norberto eine Schwimmtour mit Delfinen buchen. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen und es gelingt, mit einer großen Gruppe von gemeinen Delfinen zu schnorcheln.

Diese Gruppe soll nicht die einzige Art bleiben, der wir begegnen. In den nächsten Tagen treffen wir auf gefleckte atlantische Delfine, gestreifte Delfine, Tümmler, einen falschen Killerwal, Pilotwale, Schnabelwale und sogar einen Brydes Wal!
Der Brydes Wal bietet uns ein großartiges Schauspiel, da er längere Zeit einen Fischschwarm jagt und wir ihm dabei zusehen können.

Ein Taucherhighlight auf den Azoren ist die Begegnung mit Blauhaien. Hierzu fahren wir weit hinaus an die Condor Banks. Eine Box mit Fischresten wird ins Blauwasser gehängt, um eine Duftspur zu legen. Für uns heißt es zunächst: abwarten. Es dauert eine ganze Weile, bis sich die ersten Blauhaie zeigen. Wir tauchen auf 10 m ab und schauen uns um. Die Sicht ist großartig, das Wasser wirklich tiefblau und die Haie von stattlicher Größe. Insgesamt werden wir von ca. 10 Haien umzingelt, wovon einige sicher 3 m lang sind. Scheu sind die Burschen nicht gerade - Zusammenstöße sind nicht auszuschließen!

Nach den Begegnungen im Blauwasser sollen aber auch die Tauchplätze um Faial und Pico nicht zu kurz kommen. Einige Plätze bieten herrliche Felsformationen, Torbögen und Steilwände. Es begegnen uns Barrakudas, Makrelenschwärme, unzählige Muränen und einige große Rochen. Und mit geübtem Auge entdeckt man auch bunte Nacktschnecken, gut getarnte Drachenköpfe und Borstenwürmer. Wer auf die Azoren fährt, sollte diese Tauchgänge nicht verpassen.

Mein perfekter Tag ist in diesem Jahr ein Tageausflug zur Princessa Alice Banks. Wir haben unglaubliches Glück: die Sonne strahlt vom blauen Himmel, das Meer ist spiegelglatt, die Delfine verkürzen uns die 3 stündige Fahrt mit einem guten Showprogramm und einigen sensationellen Sprüngen und als wir den Unterwasserberg erreichen, der bis 40 Meter unter die Oberfläche reicht, sind wir das einzige Boot im Nirgendwo...

Schon vom Boot aus sehen wir die ersten Mobularochen. Wir tauchen an der Ankerkette bis auf die Spitze des Unterwasserberges. Auch hier sind eine Menge der Rochen zu bewundern. Dann hängen wir uns an die Kette auf ca. 15 m und schauen uns um. Immer wieder kommen einzelne Mobualrochen auf uns zu. Plötzlich werden es immer mehr. Soweit das Auge reicht (und das sind bei der guten Sicht sicher 40 m) erkennen wir die eleganten Flossenschläge der Mobulas. Wir zählen ca. 50 Stück, doch einige Taucher, die mitten in den Schwarm geraten, berichten, dass es noch weit mehr sind. Dies ist ein Weltklasse-Tauchgang! Und nach einer Stunde Oberflächenpause auf dem großen Katamaran erleben wir diese Momente noch ein weiteres Mal! Bei unserer Rückkehr am Abend in den Hafen von Horta blickt Norberto in lauter strahlende Gesicher!

Wir sind in der glücklichen Lage, eine Sondergenehmigung zum Schnorcheln mit Pottwalen von der Regierung der Azoren erhalten zu haben. So steht der Begegnung mit dem größten Raubtier unseres Planeten nichts mehr im Wege - könnte man denken.... Denn es sollte ja kein Problem sein, so ein großes Tier aufzuspüren. Nun, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn selbst wenn ein Wal gesichtet wird, muss man das Glück haben, dass er nicht sofort wieder in die Tiefe abtaucht. Weiterhin muss das Boot mindestens 50 m Abstand halten. Und so ein Wal mit einer Länge von 12 m erreicht eine ganz schöne Geschwindigkeit, bei der ich mit meinen 1,65 m nicht mithalten kann. Umso größer ist das magische Gefühl, wenn es dann doch gelingt und man es schafft, sich den Giganten zu nähern! Ich bin mir sicher, dass mir der Wal zugezwinkert hat, bevor er im tiefen Blau des Atlantiks verschwand!

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