extratour news Oktober 2012 ... Wunderwelten der Meere

Hallo Liebe TaucherInnen,

die Südsee hat noch immer etwas Geheimnisvolles: zahlreiche Mythen und Legenden sind hier lebendig. Wer hat noch nicht von den Perlen der Südsee geträumt, von den freundlichen Menschen Polynesiens und den weißen Stränden? Erleben Sie den Zauber von Fakarava auf der neuen Extra Divers Basis, die in Kooperation mit Werner Lau Tauchbasen an der herrlichen Lagune liegt.
Zwei der Toptauchplätze finden sich auf den Galapagos Inseln: Wolf & Darwin. Was man dort erwarten kann, lesen Sie in unserer Serie: 25 places to dive before you die.
Für das nächste Jahr haben wir bereits neue Termine für unsere Gruppenreisen auf die Azoren ausgearbeitet.  Auch unser Reisebericht von Kirsten Clahr entführt Sie in dieses Großfischrevier mitten im Atlantik!

Paradiesische Grüße und viel Spaß mit unseren Neuigkeiten wünscht das extratour Team
Kirsten Clahr, Melanie Göbel, Stefanie Hartdegen, Kristin Preuß, Linda Wollert und Monika Beushausen

Neu im Programm: White Sand Beach Resort Fakarava
Extra Divers und Werner Lau eröffnen gemeinsam eine Tauchbasis in einem entlegenen Winkel unseres Planeten: mitten in der Südsee in Französisch Polynesien werden unsere Gäste nun von einem deutschsprachigen Team betreut. Die Basis ist dem herrlich an der türkisfarbenen Lagune gelegenen White Sand Resort angeschlossen. Der längste Korridor von Franz. Polynesien, der Garuae Pass, verspricht spannende Haitauchgänge. Dafür ist Fakarava bekannt!
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Extra News Online Magazin
In den Extra News erfahren Sie alle Neuigkeiten über die weltweiten Extra Divers Tauchbasen und Resorts, lesen nette Anekdoten und Reiseberichte und können gleich noch einige attraktive Angebote finden.
Ab sofort können die News im Online Magazin auf unserer Homepage gelesen werden:
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Großfischrevier Azoren: jetzt für 2013 buchen!
Die beste Reisezeit für die Azoren sind die Monate Juli, August und September. Unsere diesjährigen Reisen haben bestätigt, dass diese Saison bestens geeignet ist, um auch Blauhaien und Schulen von Mobularochen zu begegnen. Und verpassen Sie auf keinen Fall ein Walbeobachtungstour oder auch eine Schnorcheltour mit Delfinen. Denn die Gewässer der Azoren sind ein Tummelplatz für Wale und Delfine. Wir haben nun bereits neue Termine für Juli 2013 festgelegt. Buchen Sie jetzt Ihr Großfischprogramm für das nächste Jahr:
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Titelwettbewerb extratour Katalog 2013
Der Countdown für unseren Titelwettbewerb läuft. Wer noch ein Bild in BLAU hat und es bisher nicht eingereicht hat, kann dies noch bis Ende Oktober tun. Für den Katalogtitel 2013 suchen wir das BLAUE Wunder! Die dominierenden Farben sollen Blautöne sein., z.B. ein Hai oder Manta im Blauwasser, ein blauer oder türkisfarbener Papageifisch oder Doktorfisch, ein blauer Seestern oder auch eine blaue Nacktschnecke.
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Malediven - Sommerspecial 2013
Zu einigen ausgewählten Terminen zwischen Juli und September 2013 bietet die Nautilus Two Tauchsafaris auf den Malediven zu einem Sonderpreis an. Erleben Sie entspannte Tauchplätze in der herrlichen Inselwelt der Malediven und genießen Sie den hervorragenden Service auf der Nautilus Two. Gerne suchen wir den passenden Flug hinzu.
Eine Woche an Bord der Nautilus Two ab/bis Male pro Person ab EUR 987,- zzgl. Flug
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Indonesien - Götterinsel Bali - Super Last Minute
Tauchen an den tollen Steilwänden von Menjangan Island oder auch Muck Diving in der bekannten Secret Bay und am eigenen Hausriff mit den Extra Divers im NAYA GAWANA Resort & Spa!
Eine 2 Wochen Reise gibt es bereits ab EUR 1.799,- inkl. Flüge, Flugsteuern, Transfers, 12 Nächte in der Lumbung Suite mit Halbpension!
Das Angebot zu ausgewählten Terminen gilt nur bei Verfügbarkeit und Buchung bis spätestens 18.10.12
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25 places to dive before you die - Darwin & Wolf Galapagos
Die Galapagos Inseln im Pazifik haben sich zu einem einzigartigen Ökosystem entwickelt. Sicherlich gehören die Tauchplätze Darwin & Wolf zu denen, die weltweit einen legendären Ruf als beste Tauchspots der Welt besitzen.
Am Platz Wolf wimmelt es in den Monaten mit nährstoffhaltigem Wasser nur so von Fisch. Auch größere Exemplare wie Galapagoshaie, Bogenstirn-Hammerhaie, Kuhnasenrochen, Schildkröten und Adlerrochen sind hier zu bestaunen. Dieser Tauchplatz ist allerdings nicht für Anfänger geeignet. Weit abgelegen von den Inseln verlangt die Strömung den Tauchern einiges an Kraft und Kondition ab. Der Spot Darwin wird schon über Wasser durch den markanten Torbogen Darwin - Arch sichtbar. Hier taucht man im Blauwasser ab und ist meist sofort von Thunfisch - und Makrelenschwärmen umzingelt. Auf einem Felsplateau suchen sich die Taucher einen Platz in der ersten Reihe und schon kann die Vorstellung beginnen: immer mehr Hammerhaie finden sich ein und patroullieren am Riff auf und ab. Dazu gesellen sich Galápagos- und Seidenhaie. Auf dem Weg ins Blauwasser ist man häufig von einer großen Hammerhaischule umzingelt. Oftmals wird nach dem Tauchgang diskutiert, ob es sich hierbei um 200 oder 300 Tiere gehandelt hat. Zusätzlich ist der Platz bekannt für das Vorkommen des größten Fisches des Meeres - des Walhais. Der sanfte Gigant ist meist in den Monaten September bis November hier anzutreffen.

Azoren 2012 - zwischen Vulkanen und Walen – Text Kirsten Clahr/Fotos Beo Brockhausen
Der Wind pfeift durch die engen Gassen von Horta auf der Insel Faial und im Marine Hafen scheppern die Seile an den Masten der Yachten. Der Tropensturm „Nadine“ nähert sich den Azoren Inseln mitten im Nordatlantik – ausgerechnet jetzt, wo ich mir doch ein Bild von dem bekannten Großfischrevier machen möchte. Wir beraten uns mit Norberto Serpa, unserem Partner vor Ort, der seit 1994 das Tauch- und Walbeobachtungscenter Norberto Diver betreibt. In den nächsten Tagen sind Bootsausfahrten nicht möglich, die Wellen sind selbst im geschützten Hafenbecken schon ziemlich hoch.

Dennoch: die Sonne scheint und so beschließen wir zunächst einmal eine Inseltour zu unternehmen. Die kleine Insel Faial lässt sich bequem und ohne Hast in einem Tag per Auto umrunden. Die Naturgewalten, die hier geherrscht haben, sind überall präsent: Vulkankrater, durch Erdbeben zerstörte Kirchen und Leuchttürme und die Mondlandschaft von Capelinhos, einer Insel, die 1957 durch einen Vulkanausbruch im Meer entstanden ist und sich mit Faial verbunden hat.
Trotz des Sturms versucht Norberto, für uns ein paar Tauchgänge zu organisieren. Wir laden das Equipment ins Auto und fahren in den Ort Varadouro. Hier können wir in einer geschützten Bucht ins Wasser gelangen und erleben 2 entspannte Tauchgänge, bei denen wir einige Makrolebewesen aufspüren: Borstenwürmer, Grundeln und mit einem Oktopus spielen.
In den nächsten Tagen legt sich der Sturm und wir warten voller Hoffnung auf die Nachricht, dass ein Pottwal gesichtet wird. Denn die größten Zahnwale der Welt sind der eigentliche Grund unseres Besuches. Wir sind im Besitz einer Sondergenehmigung, die uns erlaubt, mit den riesigen Meeressäugern ins Wasser zu gehen. Normalerweise darf man sie nur vom Boot aus beobachten. Die alten Walbeobachtungsstationen aus früheren Walfangzeiten dienen auch heute dazu, die Wale weit draußen auf dem Meer aufzuspüren. Doch mittlerweile werden nur noch Boote mit Touristen, Wissenschaftlern und Journalisten zu den Walen geleitet, um ihnen das einzigartige Erlebnis zu ermöglichen, die Giganten aus nächster Nähe zu beobachten.
Norberto empfängt die Nachricht, dass man vor der Insel Pico einen männlichen Pottwal gesehen hat. Also, nichts wie hin. Als wir ankommen, ist das Raubtier gerade wieder in den Tiefen des Ozeans verschwunden. Die männlichen Einzelgänger bleiben nur 8 Minuten zum Atmen an der Oberfläche, dann dauert es eine Stunde oder länger, bis der 18 Meter Bursche sich wieder blicken lässt. Aber schon erhalten wir einen Funkspruch, dass weiter draußen eine Gruppe Weibchen mit Jungtieren gesehen wurde. Wir fahren los und tatsächlich, nach einer Weile entdecken wir die Fontänen und sehen einige Köpfe aus dem Wasser ragen. 2 Personen dürfen sich bereit machen, um ins Wasser zu gehen.
Weibliche Pottwale können nicht ganz so lang tauchen und bleiben länger an der Oberfläche, besonders, wenn sie Jungtiere bei sich haben. Die Wale zu erreichen, ist kein Kinderspiel. Sie sind unglaublich schnell, und das Boot darf sich nur bis max. 50 Meter nähern. Ich glaube, ich bin noch nie zuvor so schnell geschwommen und habe trotzdem das Gefühl, gar nicht von der Stelle zu kommen. Plötzlich sehe ich 2 runde große Köpfe direkt auf mich zu schwimmen. Wahnsinn, selbst diese beiden Teenager haben schon eine beachtliche Größe. Und dann imponiert mir Moby Dick noch mit ein paar Drehungen um die eigene Achse und schaut mir direkt ins Auge. Mir wird klar, dass mich gerade das größte Raubtier unseres Planeten begutachtet!
In den nächsten Tagen unternehmen wir mit Norberto noch weitere Tauchgänge um die Insel Faial. Die Sicht ist hervorragend und wir können an einer Steilwand einen Barrakudaschwarm, Zackenbarsche und einen Rochen bewundern. Vulkanische Eruptionen haben eine interessante Unterwasserlandschaft geformt und an den Felswänden gelingt es mir, einige Nacktschnecken zu finden.

Treffpunkt am späten Nachmittag oder Abend ist meist Peters Cafe Sport. Die Kneipe ist wohl das bekannteste Lokal auf den Azoren, hier kommen Segler, Touristen, Seeleute und Einheimische zusammen, um den besten Gin Tonic der Welt zu trinken. Lächle, atme und entspann Dich – Du bist auf den Azoren. Wer sich dem Rhythmus der Inseln anpasst, wird eine wundervolle Zeit erleben. Für mich ist klar, im nächsten Jahr besuche ich die Insel ein wenig früher und werde dann bei hoffentlich ruhigerer See auch die berühmten Blauhai – und Mobula Tauchplätze erkunden können.

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