extratour news Mai 2012 ... Wunderwelten der Meere

Hallo Liebe TaucherInnen,
endlich können auch wir uns über sommerliche Temperaturen freuen: der Mai ist gekommen!
Da uns viele unserer Kunden nach einem guten Hotel auf den Azoren gefragt haben, haben wir nun neben den einfachen Apartments und Gästezimmern ein Hotel im Ort Horta auf Faial ins Programm genommen: wohnen Sie stilvoll in einer alten Festungsanlage! Ebenfalls elegant und sehr privat ist ein Gästehaus, das wir nun in Simons Town / Südafrika für unsere sharkaholic expeditions in Zusammenarbeit mit den Shark Explorers anbieten. 
Welche sind die schönsten Tauchplätze der Welt? Hier hat natürlich jeder andere Vorstellungen, Vorlieben und Erfahrungen. Da extratour Mitarbeiter schon ein wenig herumgekommen sind, möchten wir Ihnen die aus unserer Sicht spektakulärsten und spannendsten Tauchspots vorstellen. Daher starten wir in diesem Newsletter eine neue Serie: 25 places to dive before you die! Jeden Monat stellen wir Ihnen einen Tauchplatz vor, der nach unserer Meinung zu den absoluten Highlights in einem Taucherleben gehört.
Und wenn Sie wissen möchten, was unsere Gäste während ihrer Gruppenreise ans Kap der Guten Hoffnung erlebt haben, lesen Sie den kurzen Bericht von Kirsten Clahr, die sich mit 5 abenteurlustigen Tauchern zum Haie schubsen auf den Weg nach Südafrika gemacht hat.
Viel Vergnügen mit unseren News wünscht das extratour Team:
Kirsten Clahr, Melanie Göbel, Stefanie Hartdegen, Kristin Preuß, Linda Wollert, Monika Beushausen und Christian Ziegenfuß

Neu auf den Azoren: das Hotel Pousada da Horta wurde in ein Fort aus dem 16. Jahrhundert integriert. Sie wohnen also in einer alten Festungsanlage. Da das Hotel direkt am Hafen liegt, sind sowohl der Ort als auch die Tauchbasis von Norberto Diver schnell zu erreichen. Nach dem Tauchen können Sie sich herrlich am Pool entspannen. Wer ein wenig mehr Komfort als in den Gästehäusern bevorzugt, ist hier bestens aufgehoben.
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Neu: Pingus Gästehaus in Simons Town
Für unsere sharkaholic expeditions in Südafrika haben wir eine wunderschön gelegene Villa ins Programm genommen. Das Pingus Haus unter der Leitung der Shark Explorers liegt in einer schicken Wohngegend außerhalb von Simons Town und nahe des Boulders Beach. Die Unterkunft eignet sich besonders für kleine Gruppen von 6-8 Personen, ist aber auch für Individualreisende buchbar. Fragen Sie nach unseren Komplettpaketen mit Mietwagen und Haitauchprogramm!
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25 places to dive before you die: Cape Kri Raja Ampat
Indonesien bietet zahlreiche hervorragende Tauchplätze. Doch ein Platz in Raja Ampat hat Berühmtheit erlangt: Cape Kri, das Hausriff vom Kri Eco Resort und Sorido Bay Resort, hat einen Weltrekord aufzuweisen: der Biologe Dr. Gerald Allen hat hier in einem einzigen Tauchgang allein 283 verschiedene Fischarten gezählt! Wenn es richtig heftig strömt, muss man sich nur mit seinem Riffhaken einhängen und das Showprogramm genießen: Makrelenschwärme und Barrakudas, jagende Tunfische und Hundskopfmakrelen. Man ist geradezu umzingelt von Fischschwärmen. Die Korallen sind üppig und bunt, und wer ein gutes Auge hat, findet jede Menge kleine Schätze, die sich in den Korallen, Anemonen und Gorgonien verbergen: Pygmäenseepferdchen, Krebse und Garnelen und wunderschöne Nacktschnecken. Auch bei einem Nachttauchgang lassen sich viele Kuriositäten entdecken, unter ihnen der endemische Raja Ampat Epaulettenhai. Dies ist ein Hausriff der Extraklasse!
Ägypten: Top-Kurzfrist-Angebot im Mai All Inclusive
1 Woche in der Marina Lodge pro Person schon ab EUR 484,-
Leistungen: Flug mit Sunexpress Berlin Schönefeld - Marsa Alam und zurück,Rail & Fly Ticket, 20 kg Freigepäck (30 kg Tauchgepäck kosten EUR 50,- nach Voranmeldung), Transfers, 7 Nächte im Doppelzimmer, All Inclusive
Termin zum Beispiel: 24.05. - 31.05.12
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Karibikfeeling zum Sonderpreis auf Tobago
Reisepreis für 1 Woche pro Person ab EUR 1.062,-
z. B. 28.05. - 04.06.12 (Rückkehr 05.06.12)
Leistungen: Flug mit Condor Frankfurt - Tobago und retour (inkl. Flugsteuern), 20kg Freigepäck, 30kg Tauchgepäck (anmelde- & kostenpflichtig EUR 150,- pro Person), Transfers vor Ort, 7 Nächte Nabucco´s Speyside Inn im Standard Doppelzimmer DU/WC, Verpflegung: Frühstück
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Indonesien: Superpreis für Westsulawesi im Prince John Dive Resort:
Das Prince John Dive Resort liegt an der Westküste von Sulawesi, 70 km südlich des Äquators in einer der trockensten Regionen Indonesiens. Das kleine Tauchresort unter deutscher Leitung befindet sich nahe der Hafenstadt Dongalla, am wunderschönen Strand von Tanjung Karang.
10% Rabatt auf Hotel und Tauchen für alle Buchungen, die ab sofort eingehen für den Reisezeitraum 01.09. - 30.11.2012
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Sharkaholic Expedition - extratour Gruppenreise: ein Bericht von Kirsten Clahr
mit Fotos von Beo Brockhausen und Thomas Heckmann (DANKE Männer!)
Südafrika gilt als Haihotspot der Welt und da man am Kap der Guten Hoffnung auf einige außergewöhnliche Haiarten treffen kann, habe ich mich im April mit einer kleinen Gruppe abenteuerlustiger Taucher auf eine Reise ans südliche Ende Afrikas gemacht. Unser Ziel ist es, möglichst viele Haie aufzuspüren.Wir quartieren uns in einem tollen Gästehaus ein, das alle unsere Erwartungen übertrifft: das Pingus Haus ist ein Privathaus außerhalb der Ferienortes Simons Town, eine halbe Stunde von Kapstadt entfernt. Das Haus ist eher eine Villa mit einem eleganten Küchen-Ess-Wohnbereich und grandiosem Blick von der Terrasse über die False Bay. Und da ein Hausmädchen sich um die Reinigung kümmert, müssen wir nur unser Frühstück selbst zubereiten. Sogar ein kleiner Pool im Garten ist vorhanden, doch wir haben kaum Zeit, diesen zu nutzen. Denn wir haben ein umfangreiches Programm vor uns.
Am ersten Tag zeigt sich das Wetter nicht von seiner besten Seite und wir beschließen, uns am berühmten Boulders Beach mit den Pinguinen zu vergnügen. Die kleinen Kerle sind auch ausgesprochen kooperativ, was das Modeln angeht und lassen sich von uns aus allernächster Nähe ablichten. Es leben ungefähr 3000 Brillenpinguine in der Gegend, und wir können am Abend amüsiert feststellen, dass sie sogar in der Nähe unseres Hauses noch ihre Spaziergänge unternehmen.
Für unseren ersten Tauchgang ist gleich eines der Highlights geplant: mit Morne und Stephen von den Shark Explorers wollen wir weit hinaus auf´s offene Meer fahren, um mit einer Köderbox Blau- und Makohaie anzulocken. Als wir das Kap der Guten Hoffnung mit dem Boot erreichen, türmen sich die Wellen gute 4-5 Meter vor uns auf. Morne und Stephen manövrieren das Boot über den Ozean bis wir nach 3 Stunden unser Ziel erreichen. Es geht nur noch wenigen an Bord gut, der Rest kämpft mit Übelkeit (ich selbst bin die erste, die über der Reling hängt…das kommt davon, wenn man seine Anti-Seekrankheits-Pillen vergisst!).Doch einige schaffen es ins Wasser, wo bereits Blau – und Makohaie anwesend sind. Makohaie sind sehr scheu und man bekommt sie nur sehr selten als Taucher zu sehen. Die Blauhaie verschwinden heute schnell wieder, doch 2 Makohaie vertreiben den Tauchern die Zeit und kommen immer wieder neugierig heran. Grandios!

Bei unserem zweiten Blauwassertauchgang einige Tage später dann geht es allen hervorragend, die Bedingungen sind weitaus besser und alle können im klaren Wasser 7 der eleganten Blauhaie beobachten. Diese wunderschönen Tiere kommen so nah, dass wir sie teilweise mit der Hand wegschubsen müssen. Gelbe Tauchermasken oder silberne Blitze der Kameras reizen sie besonders und immer wieder nähern sie sich und schwimmen den Fotografen direkt vor die Linse!
Auf der Rückfahrt dann geraten wir in eine riesige Schule von Pilotwalen. Soweit das Auge reicht, sehen wir ihre Rückflossen aus dem Wasser ragen. Wer es schnell ins Meer schafft, kann tatsächlich einige Beweisfotos dieser sensationellen Begegnung ergattern!
Die False Bay ist auch der Ort, an dem man den charismatischsten aller Haie beobachten kann: den Weißen Hai. Morne und Stephen laden den Haikäfig aufs Boot und wir fahren hinüber nach Seal Island. Auf dieser 800 x 60 Meter Felsinsel leben 60.000 Pelzrobben und vor der Insel patrouillieren Weiße Haie und warten darauf, einen dieser Leckerbissen zu erhaschen. Mit einem Cocktail aus Sardinen und Tunfischen sollen die Haie angelockt werden. Wir harren an Bord oder im Haikäfig aus und können einige Blicke auf den großen Räuber werfen. 5 verschiedene Weiße Haie lassen sich am Boot sehen, doch nicht alle haben heute Lust, länger bei uns zu bleiben.
Einer meiner Lieblingstauchplätze in dieser Gegend ist Millers Point. In diesem glücklicherweise geschützten Gebiet kann man einen Hai beobachten, den man nirgendwo auf der Welt mit einer solchen Regelmäßigkeit antreffen kann – es ist der Siebenkiemerhai. Diese sehr urtümlich wirkende Spezies, die im Gegensatz zu den meisten anderen Haiarten 2 Kiemen mehr aufweisen kann, kommt hier im Kelpwald sogar in Gruppen von bis zu 50 Tieren vor. Seine Neugier ist so groß, dass jeder Taucher in den Genuss kommt, diesen massiven Hai ganz nah zu erleben, denn sie inspizieren die Taucher ohne Scheu. Der Kelpwald vermittelt eine mystische Atmosphäre, so zählt der Tauchgang zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die Siebenkiemerhaie haben auf ihrem Körper mehrere Punkte, wodurch die wohl zu ihrem Trivialnamen Kuhhai gekommen sind.
Kuhhaie sollen mit Vorliebe Robben verspeisen. Da sich die verspielten Tauchbuddys nicht weit vom Millers Point an einem Felsen ihre Zeit vertreiben, wird der 2. Tauchgang meist dort angeboten. Eigentlich hatte ich vor, bei der kalten Wassertemperatur von nur 15°C den zweiten Tauchgang nur ganz kurz zu unternehmen. Doch die Robben sind völlig ausgelassen und verzaubern mich mit ihrer Akrobatik so sehr, dass ich doch 1 Stunde lang im Wasser bleibe. Schließlich kann ich mich an Bord in der Sonne wieder aufwärmen und ein leckeres Sandwich genießen.
Nach all den Hai – und Robbentauchgängen dürfen auch die Tiere über Wasser nicht zu kurz kommen. Im Nationalpark am Kap begeben wir uns auf die Pirsch und beobachten die possierlichen Klippschliefer, Strauße, Paviane und schön gezeichnete Buntböcke.
Mit unseren Gastgebern von den Shark Explorers habe ich für den letzten Abend als Ausklang noch ein typisch afrikanisches Braai organisiert. Dies ist die südafrikanische Art des Grillens. Wir genießen einen wunderschönen Abschied in geselliger Runde und einige planen bereits die Rückkehr ans Kap der Stürme!

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