extratour news April 2012 ... Wunderwelten der Meere
Hallo Liebe TaucherInnen,
auch wenn der Magnolienbaum vor unserem Bürofenster in kräftigen Farben leuchtet und die Sonnenstrahlen uns bereits herrlich wärmen, hält uns das nicht davon ab, neue spannende Ziele und Reiseverschläge in der ganzen Welt für Sie auszuarbeiten. Unser Reisebericht wurde uns von Kunden zur Verfügung gestellt, die gern ihre Begeisterung für eines der großartigsten Naturparadiese unseres Planeten teilen möchten: Galapagos! Wir bedanken uns bei Gisela und Willi Franken ganz herzlich für ihren ausführlichen und anschaulichen Bericht.
Wir wünschen Ihnen schöne Osterfeiertage.
Ihr extratour Team: Kirsten Clahr, Melanie Göbel, Stefanie Hartdegen, Christian Ziegenfuß, Kristin Preuß, Linda Wollert und Monika Beushausen
Video über Blauhaie- und Kuhhaitauchen in Südafrika:
Südafrika gilt als Haihotspot der Welt. Extratour Mitarbeiterin Kirsten Clahr hat in einem kurzen Video einige Eindrücke von ihren hautnahen Haibegegnungen am Kap der Guten Hoffnung eingefangen. Wenn Sie ebenfalls Interesse haben, den eleganten Blauhaien in die Augen zu blicken, fragen Sie bei uns nach Ihrem persönlichen Haiprogramm und schauen sich unser Video an:
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Kriegstänze und Schweinefest: Rundreise im Hochland von West Papua
West Papua, vormals Irian Jaya, ist die größte Provinz Indonesien und mit Abstand eine der entlegendsten Gegenden unseres Planeten. Ein Großteil des Gebietes ist noch immer bedeckt mit üppigem Regenwald, viele der hier lebenden Stämme praktizieren noch immer ihre altertümlichen Lebensweisen aus dem Steinzeitalter. Das Baliem Tal im Hochland liegt 1.600 Meter über dem Meeresspiegel. Wir haben eine spannende Rundreise ins Hochland ausgearbeitet, bei der Sie direkten Kontakt zu den hier lebenden Menschen bekommen. Diese Abenteuertour dauert eine Woche und ist zum Beispiel direkt im Anschluss an einen Raja Ampat Aufenthalt buchbar.
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Oh wie schön ist Panama!
Auch wenn im Kinderbuch von Janosch das eigentliche Traumziel nie wirklich erreicht wurde, können Sie mit extratour Panama nicht nur als Land der Träume erleben, sondern als konkreten Ausgangspunkt für Tauchsafaris in den pazifischen Ozean nach Coiba Island als auch zur kolumbianischen Insel Malpelo oder den Tauchgründen um Cocos Island vor Costa Rica. Die MV Yemaya ist ein Stahlschiff, das sich hervorragend für Expeditionen in die unberührten Tauchregionen des östlichen Pazifiks eignet.
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Neu im Programm: Sun Reef Village auf Curaçao
Das Sun Reef Village on Sea ist eine kleine Bungalowanlage direkt am Meer nahe des traditionellen Fischerdörfchens Boca St. Michiel. Die deutsche Tauchbasis Curaçao Divers befindet sich gleich auf dem Gelände. Die rustikalen Bungalows liegen hübsch in einer tropischen Gartenanlage, einige von ihnen am Meer mit direktem Zugang über einige Stufen ins blaue Wasser der Karibik. Durch den Gebrauch natürlicher Materialien wird eine sehr gemütliche Atmosphäre geschaffen. Mit dem Mietwagen erreichen Sie die vielen Tauchplätze oder Sie tauchen einfach am Hausriff ab - wann immer Sie wollen.
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Neu im Team: Linda Wollert
Ab April begrüßen wir ein neues Gesicht im extratour Team. Linda Wollert ist bereits im 2. Ausbildungsjahr zur Reiseverkehrskauffrau und wird uns ab sofort im Verkauf unserer schönen Reisen unterstützen. Da sie bereits begeisterte Taucherin ist und auch schon viele Länder besucht hat, passt sie ganz ausgezeichnet zu uns.
Wir freuen uns und heißen sie ganz herzlich bei uns willkommen!
Ägypten - Superpreis Ende April
1 Woche in der Marina Lodge inkl. Flüge Frankfurt - Marsa Alam und zurück, Transfers, 7 Nächte im Doppelzimmer, All inclusive gibt es pro Person schon ab EUR 529,-
Tauchpaket mit Extra Divers Port Ghalib: 5 Tauchtage je 2 Tauchgänge EUR 218,-
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Buddy Special 2012 Tauchsafaris Ägpyten
Bei Buchung ab 2 Personen auf der M/Y Firebird oder M/Y Thunderbird erhält die jeweils 2.Person
20% Ermäßigung auf den Safaripreis!
Gültig für alle Neubuchungen im Zeitraum: 31.05. - 30.08.2012
*ausgenommen Kids-Safaris
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Galápagos: Inseln aus Feuer und Wasser - ein Bericht von Gisela und Willi Franken
Am 20. September 2010 war es nun endlich soweit, unser Traum Galápagos sollte Wirklichkeit werden. Nach einem kurzen Stopp in Quito als auch in San Christobal gingen wir am Mittwoch 23.09. 2010 - mit hohen Erwartungen - als erste Gäste an Bord der Galápagos Aggressor I. Etwas später trafen auch die anderen Taucher vom Flughafen ein. Wir waren insgesamt 14 Personen - eine bunt gemischte Gruppe verschiedener Nationalitäten - USA, Neuseeland, Australien, England, Schweiz und Deutschland. Es sollte eine interessante, spannende und auch lustige Woche werden. Zunächst erfolgte eine ausführliche Schiffseinweisung. Danach nahm jeder auf dem sehr großzügigen Tauchdeck mit ausreichendem Stauraum seinen Platz in Beschlag und die Ausrüstung wurde ausgepackt und zusammengebaut. Jeder Taucher wurde durch die Crew mit einem ENOS Sicherheitssystem und einer Sicherheitsflagge ausgestattet.  
Anschließend stand der Checktauchgang an (vornehmlich um die persönliche Bleimenge zu testen). Er fand an der Isla Lobos (Seelöwen-Insel), einem durch einen schmalen Kanal von der Insel San Christobal getrennten winzigen Eiland statt. Leider war die Sicht ziemlich schlecht und das Wasser sehr kalt. Aber unsere erste Unterwasserbegegnung mit einem Seelöwen ließ uns sogar zeitweise eine Wassertemperatur von nur 18° vergessen. Zum Mittagessen bediente sich jeder am Büffet. Am Abend wurde das 3 Gänge Menu von unserem Kellner Salomon in Smoking und Fliege (und wir Taucher standesgemäß im Räuberzivil) serviert. Neben alkoholfreien Getränken und Bier wurde am Abend auch Weiß- und Rotwein angeboten. Getränke und Snacks sowie Obst standen immer zur freien Verfügung bereit.
In der Nacht legte die Aggressor I dann ab und nahm Kurs auf die Insel Seymour. Nach einem ausgiebigen 1. Tauchbriefing ging es endlich richtig los. Getaucht wurde stets vom Schlauchboot (hier bezeichnet als "Panga") in 2 Gruppen im Buddy Team mit jeweils einem Guide. Nach Beendigung des Tauchgangs wurde man auch wieder vom Panga aufgenommen und zurückgefahren. Unter Wasser bot sich uns sogleich der ganze Fischreichtum der Galápagos Inseln dar, so wie wir es in Filmberichten und Büchern gesehen hatten. Die Fischschwärme schienen kein Ende zu nehmen. Dazu zeigten sich noch Weißspitzenriffhaie und auch Seelöwen ließen es sich nicht nehmen um uns herum zu tollen. Und zu allem Überfluss gab sich noch ein Manta die Ehre.
Unser nächstes Ziel waren die Inseln Wolf und Darwin, weit im Norden des Archipels gelegen. Unsere Fahrzeit bis Wolf betrug rund 18 Stunden. Für die meisten Teilnehmer wurde es nicht nur wegen der welligen See eine unruhige Nacht. Vielmehr raubte den meisten die Aufregung über die bevorstehenden Tauchgänge an den wohl bekanntesten Tauchplätzen der Galápagos Inseln Wolf und Darwin den Schlaf. Wir alle hatten hohe Erwartungen. Am 25.9.10 morgens etwa gegen 6 Uhr erreichten wir zunächst Wolf. Hier am Tauchplatz Wolf Land Slide wurden 4 Tauchgänge angeboten. Wie schon in den vergangenen Tagen ließ das Wetter ein wenig zu wünschen übrig - wenig Sonne und immer ein frischer Wind. Aber das tat unserer guten Laune keinen Abbruch. Als wir abtauchten, wimmelte es überall von Fisch. Und dann gesellten sich auch noch die größeren Exemplare dazu wie Galapagoshaie, einige Bogenstirn-Hammerhaie, Kuhnasenrochen und Delfine. Dazwischen tummelten sich einige Schildkröten. Das besondere Highlight hier waren für uns 6 große wunderschöne Adlerrochen, die in einer Formation mehrmals vor uns hin und her zogen. Fantastisch! Taucherherz, was willst du mehr? Bei so viel Begeisterung wurde uns immer erst am Ende der Tauchgänge bewusst, welche Kraftanstrengung uns die starke Strömung abverlangt hatte.
In der Nacht nahm die Aggressor I dann Kurs auf die Insel Darwin. Das Schiff macht in Sichtweite des für diesen Tauchplatz markanten Felsbogens Darwin-Arch, der weithin sichtbar aus dem Wasser ragt, fest. Wir tauchen im Blauwasser durch riesige Thunfisch- und Makrelenschwärme ab und sammeln uns unter Wasser - wie zuvor geheißen - auf einem Felsplateau genannt Theater. Kurz nachdem wir alle einen guten Platz - natürlich in der 1. Reihe - gefunden haben, geht sozusagen die Vorstellung auch schon los:  immer mehr Hammerhaie finden sich ein und patroullieren am Riff auf und ab. Dazu gesellen sich Galápagos- und Seidenhaie. Wunderschön anzusehen wie elegant sie durch das Wasser gleiten. Sie ziehen uns in ihren Bann, zumal sie kein bisschen aggressiv und Angst einflössend wirken. Sie zeigen überhaupt kein Interesse an uns. Als wir wieder ins Blauwasser hinaustauchen sind wir von einer riesigen Hammerhaischule umgeben. Und dann entdecken wir auch noch große Delfine. Wahnsinn. Bei einem der Tauchgänge legen wir uns in ca. 20 m auf den Sandgrund. Zunächst verstehen wir nicht, was das soll. Aber nach ein paar Minuten ziehen vor und über uns mehrere 100 Hammerhaie ganz ruhig vorbei. Es sieht aus wie eine undurchdringliche Wand. Irgendwie können wir es gar nicht fassen, so etwas real zu erleben.
Auch dieser Tag vergeht wieder wie im Fluge. Bis hierhin wurden unsere Erwartungen nahezu übererfüllt. Nur eine Unterwasserbegegnung wäre jetzt noch das Sahnehäubchen - nämlich der Walhai. Wir alle fragten uns: werden wir ihn noch sehen? Der eine oder andere unter uns wurde diesbezüglich schon zum Zweifler. Am Montag 27.9.2010 waren bei Darwin am Vormittag die letzten beiden Tauchgänge angesetzt, der 3. sollte nochmals bei der Insel Wolf stattfinden. Während des Frühstücks war unser Tauchguide Nelson davon überzeugt: today we will see the big fish! Na ja, wenn er meint - das sagt er sicherlich immer, um die Taucher bei Laune zu halten - so dachten wir alle - aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt. Also tauchten wir wieder ein in die wunderbare Unterwasserwelt mit Hammerhaien, Galapagoshaien, Dickkopfmakrelen, großen Gelbflossenthunas und riesigen Fischschwärmen. Nur der Walhai ließ weiter auf sich warten.  Dann der letzte (offizielle) Tauchgang an Darwin-Arch. Beide Gruppen hatten sich wieder am Theater platziert, als Nelson plötzlich das Zeichen für Walhai gab. Und tatsächlich, da war SIE, ein großes schwangeres Walhai-Weibchen. Da wurden sogar die Hammerhaie plötzlich zur Nebensache.
Nun stand außer Frage, das auch der letzte Tauchgang dieses Tages noch einmal an Darwin-Arch stattfinden würde. Und wir wurden nicht enttäuscht. Dieses Mal konnten wir sogar 2 Walhaie bestaunen, ein großes, mindestens 10 m messendes Weibchen und ein "Walhaibaby" von ca. 4 m Länge. Und dazwischen immer wieder Galapagos- und Hammerhaie, die uns ganz nah kamen - alles umrahmt von Fischschwärmen. Welch krönender Abschluss unseres Aufenthaltes bei der Insel Darwin. Und nun hieß es von diesem fantastischen Tauchgebiet Abschied zu nehmen.  Am Dienstag den 28.09.2010 erreichten wir früh morgens Cousin's Rock, eine kleine, wie ein Haifischzahn geformte Insel, die von zahlreichen Seelöwen besiedelt ist. Sie ist östlich vor der Insel Santiago gelegen. Hier standen vormittags 2 Tauchgänge auf dem Programm. Während wir abtauchten, hatten wir schon die erste Begegnung mit einem Seelöwen.
Zurück an Bord hatte man noch die Gelegenheit an einem Schnorcheltrip teilzunehmen mit der Option eventuell Galápagos-Pinguine unter Wasser zu sehen. Und plötzlich war auch schon der letzte Tag der Tauchsafari angebrochen und es machte sich bei uns allen schon ein wenig Wehmut über das bevorstehende Ende bemerkbar. Nach dem Frühstück starteten wir gegen 8 Uhr zunächst zum Landgang auf die nur 13 ha große Insel South Plaza. Dann ging es zum letzten Tauchgang an Gordon's Rock - eine kleine Felsgruppe östlich vor Santa Cruz. Wir sahen zum Abschluss eine Gruppe goldener Kuhnasenrochen, einen Schwarm Barrakudas und nochmals einen spielenden Seelöwen. Allerdings machte uns eine Wassertemperatur von nur 18° und schlechte Sicht den Abschied nicht ganz so schwer. Kaum zurück an Bord lernten wir einen ganz besonderen Service kennen: Unser gesamtes Tauchequipment wurde von der Crew in einer leichten Seifenlauge gespült und zum Trocknen auf dem Sonnendeck aufgehängt. So etwas hatten wir bisher noch auf keiner Tauchsafari erlebt. In der Zwischenzeit fuhr die Aggressor zum Hafen Puerto Ayora im Süden der Insel Santa Cruz. Da wir doch in der vergangenen Woche zu einer großen Taucherfamilie geworden waren, war die Stimmung mit Blick auf das bevorstehende Ende der Tour ein wenig gedrückt. Aber noch stand das Abschiedsessen an, welches wir in einem Restaurant auf Santa Cruz einnahmen. Viel zu schnell vergingen die letzten Stunden, die wir in fröhlicher Runde verbrachten und die tollen Erlebnisse nochmals Revue passieren ließen. Dann hieß es aber für uns time to say good bye, da wir als Einzige der Gruppe auf Santa Cruz blieben. Während wir unseren Weg ins Hotel Silberstein antraten, kehrten die Anderen zur Aggressor zurück, die gegen 23 Uhr wieder Kurs auf San Christobal nahm, von wo wir eine Woche zuvor gestartet waren.

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