extratour news März 2011 ... Wunderwelten der Meere

Hallo Liebe TaucherInnen,
mit den ersten warmen Sonnenstrahlen bekommt man doch gleich Lust, eine neue schöne Reise zu planen.... Wir möchten hier wieder einige Anregungen geben. Wer noch ein Ziel für die Osterferien sucht, ist bei uns richtig: denn wir haben noch freie Plätze für eine tolle Reise in den Oman! Große Mantas sind die Hauptdarsteller im Reisebericht von Kirsten Clahr über eine wirklich wilde Gegend in Mosambik: Zavora

Sonnige Grüße sendet das extratour Team aus Göttingen Kirsten Clahr, Antonia Gronert, Melanie Göbel, Désirée Friedrich, Monika Beushausen und Christian Ziegenfuß

Azoren - bald startet die Saison im Großfischrevier der Azoren/Portugal
Unser Partner vor Ort - Norberto Diver - hat erst vor wenigen Tagen bei seinen Ausfahrten eine gigantische Begegnung mit dem größten Tier der Erde gehabt - einem Blauwal!

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Programmerweiterung in Indonesien: Siladen Resort & SPA
Die hübsche Insel mit weißen Sandstrand befindet sich im Herzen des bekannten Bunaken Marine Nationalparks im Norden Sulawesis. Hier gibt es fantastische Steilwände, herrliche Korallengärten, Tauchplätze mit seltenen Fischen wie dem Rhinopias und auch Begegnungen mit Fischschwärmen, Schildkröten und vereinzelt Riffhaien.
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Gruppenreisen mit Reiseleitung
Sie möchten nicht allein verreisen? Dann schließen Sie sich doch eine unserer Gruppenreisen an:
01 Südafrika - Sardine Run vom 24.06. - 05.07.2011 - begleitet von Kirsten Clahr
02 Mikronesien - Palau & Yap vom 21.10. - 06.11.2011 - begleitet vom Ralph Pulst

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Osterferien im Oman
Kommen Sie mit in ein Abenteuerland aus 1001 Nacht - ins Sultanat Oman am Indischen Ozean.
Erleben Sie eine Woche an den Tauchplätzen der Daymaniyat Inseln und genießen des Service des neu renovierten Nabucco´s Al Sawadi Resorts.
Eine Woche gibt es schon ab pro Person: EUR 939,- (zzgl. Flugsteuern EUR 189,-)
Reisezeitraum:  21.04. – 29.04.2011 (Abflug Frankfurt) oder 22.04. – 30.04.2011 (Abflug München)

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Mosambik: Mantaballett in Zavora - von Kirsten Clahr
Gleich am ersten Morgen in der Zavora Lodge erfahre ich, dass ich mich wirklich im wilden Afrika befinde. Hinter dem offenen Badezimmer meines Zimmers in der Zavora Lodge entdecke ich - während ich mir die Zähne putze - eine grüne Schlange, die gerade genussvoll einen kleinen Gecko zum Frühstück verschlingt. Mein erster Gedanke an eine grüne Mamba bestätigt sich aber nicht, die fressen nämlich keine Geckos…. – also doch nur eine ganz harmlose grüne Baumschlange?
Nun, dass ich mich in abgelegener Wildnis befinde ist klar, schon der Weg nach Zavora führte vom Flughafen Inhambane vorbei an endlosen Kokospalmwäldern, kleinen Verkaufsständen und Rundhütten und zum Schluss auf holpriger Piste bis in die hohen Dünenlandschaften der Küste Mosambiks. Hier, südlich des bekannten Taucherortes Tofo befindet sich die sehr rustikale Zavora Lodge.
Ursprünglich war der Ort ein Campingplatz und ein Ziel für Hochseeangler. Inzwischen hat es sich herum gesprochen, dass unter der Wasseroberfläche so einige los ist, und daher finden nun auch Taucher den Weg in dieses Abenteuergebiet. Das Gelände der Lodge verteilt sich großzügig auf den Dünen und dahinter, es gibt mehrere Häuser unterschiedlicher Größe für kleine Gruppen, Backpacker Unterkünfte und auch die Dive Cottages, in denen die Taucher untergebracht werden. Hier befinden sich 7 Zimmer in einem Holzhaus oben auf der Düne, alle mit eigenem Badezimmer.

Nach meiner ersten Wildlife Begegnung am ersten Morgen mit der grünen Schlange möchte ich selbstverständlich weiteren Tieren begegnen, aber dieses Mal lieber unter Wasser. Die Basis der Mozdivers befindet sich gleich am Eingang der Lodge. Auch hier geht es zünftig zu: Tauchen in Mosambik muss man sich erst erarbeiten. Die fertig installierten Flaschen werden auf das Schlauchboot geladen, das dann mit einem Trecker an den Strand gefahren wird. Dann sind die Taucher dran: man klettert auf den Anhänger und der Trecker fährt die Taucher bis an den Punkt am Strand, an dem das Boot an diesem Tag am besten ins Wasser gelassen werden kann. Alle müssen mithelfen, das Schlauchboot in die richtige Position zu ziehen und zu schieben. Wenn sich alle ins Boot gehangelt haben, beginnt die aufregende Fahrt durch die Wellen.
Das Tauchen in Zavora ist anspruchsvoll. Einige der Tauchplätze beginnen erst auf 30 m. So z.B. das South Reef. Ich tauche schnell ab, denn es strömt einigermaßen heftig. Auf 30 m dann die Belohnung: 8 große Stachelrochen stehen in der Strömung an einem Überhang, weiter unten bewegt sich langsam ein Schwarm von Blaustreifenschnappern, auch andere Schnapperschwärme sind unterwegs. Aufgrund der Tiefe können wir nicht allzu lange bleiben, wir lassen uns auf 15 m im Blau treiben bis wir in der Ferne einige Fischschwärme entdecken. Wir schwimmen auf sie zu und sind bald umzingelt von Königsmakrelen und Barrakudas. Klasse.
Eine weitere Attraktion von Zavora sind die Mantas. Und hier gibt es nicht nur die Riffmantas, sondern auch sehr große pelagische Mantas. Die Putzerstationen liegen glücklicherweise in geringerer Tiefe (10m), so dass man die Riesen hier in aller Ruhe betrachten kann. An anderen Tauchplätzen erlebe ich Schildkröten, Zackenbarsche und Weißspitzenriffhaie. Und zu meiner großen Freude gibt es auch noch jede Menge Nacktschnecken. Fast hätte ich beim Fotografieren einer spanischen Tänzerin den Manta verpasst, der nur ein Meter von mir entfernt vorbei geschwommen ist!
Jon Wright, Mitbesitzer der Mozdivers, ist auf Technical Diving spezialisiert. Seine Augen leuchten, wenn er von Tieftauchgängen am Wrack der Klipfontein berichtet. Dieses Schiff sank 1953 und liegt auf 54 Metern. Aber in diese Tiefen dringen nur qualifizierte Tech Diver vor oder diejenigen, die bei Jon dafür einen Kurs belegen. Da die Tauchgänge aufgrund der Wellen meist morgens stattfinden, bleibt am Nachmittag Zeit, die Gegend zu erkunden, lange Strandspaziergänge zu machen oder den nahe gelegenen Leuchtturm zu besteigen.
Die Biologin Yara Tibirica erforscht die Riffe und Mantas von Zavora und informiert interessierte Gäste einmal pro Woche am Abend mit tollen Fotos und interessanten Nachrichten. Gern ist auch Mithilfe gefragt: wer Fotos von Mantas geschossen hat, kann sie Yara zur Verfügung stellen, denn so kann sie die verschiedenen Tiere identifizieren. Es ist auch möglich, einen der Mantas zu adoptieren und zu benennen. So hat man als Gast noch die Möglichkeit, zum Schutz dieser wunderbaren Tiere beizutragen.
Mein Adoptiv-Manta heißt Klaus und ich hoffe, dass er noch lange in den Gewässern von Zavora sein Unterwasserballett tanzt…

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