extratour news Februar 2011 ... Wunderwelten der Meere

Hallo Liebe TaucherInnen,

in diesem Newsletter senden wir zunächst viele Grüße an unsere Freunde in Ägypten. Wir freuen uns, dass die Menschen im Land so viel bewirkt haben und wünschen ihnen weiterhin Stärke für eine gute Zukunft. Die Boot Messe in Düsseldorf ist nun vorbei und wir haben gemeinsam mit unseren Partnern einige Neuheiten entwickelt. Unser Reisebericht führt in das afrikanische Land Mosambik, wo Kirsten Clahr eine neue Freundschaft geschlossen hat...
Viel Spaß mit unserem Newsletter wünschen Kirsten Clahr, Antonia Gronert, Melanie Göbel, Désirée Friedrich, Christian Ziegenfuß und Monika Beushausen

Boot 2011
Ein großartiged Event am Mittwochabend am Extratour Stand: die schon legendäre extratour Liveband sorgte für ausgelassene Stimmung. Ein dickes Dankeschön geht an die Musiker David Nolte, Beo Brockhausen und Kurt Amsler für diesen tollen Einsatz! 
Außerdem bedanken wir uns bei allen Partnern und Helfern an unserem Stand sowie den vielen alten und neuen Bekannten, mit denen wir intensive Gespräche geführt haben und uns über unsere gemeinsame Freude am Tauchen und Reisen austauschen konnten.

Historischer Tag in Ägypten:
Auch bei unseren Freunden von Red Sea Diving Safari war der Jubel nach Mubaraks Rücktritt groß!
Gäste und Mitarbeiter feiern das Ereignis gemeinsam.


 

Neu im Programm: Azoren
Der Archipel der Azoren liegt im Herzen des Nordatlantiks nur 1369 km vom europäischen Festland entfernt. Einige Unterwasserberge, die aus den Tiefen des Meeres an die Wasseroberfläche ragen, sind mittlerweile in Taucherkreisen bekannt für Begegnungen mit pelagischen Arten. Wer Blauhaie hautnah erleben will, ist hier genau richtig. Wir arbeiten mit einem der Tauchpioniere der Azoren auf der Insel Faial zusammen: Norberto Diver kennt die Tauchplätze wie seine Westentasche...
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Palau: Traumurlaub in Mikronesien
Gute Nachrichten gibt es von China Airlines: ab Ende März fliegt die Fluggesellschaft 4 x wöchentlich über Taipeh nach Koror. Dadurch ist das Traumziel vieler Taucher nun noch einfacher zu erreichen.
Extratour bietet diverse Hotels auf Palau an!

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Einführungsangebot Azoren:
1 Woche auf Faial im Doppelzimmer (Gästehaus o. Apartment im Ort Horta) inkl. Flüge mit TAP Portugal, Transfers auf Faial, 6 Tauchgänge Faial, 1 Ausflug Princessa Alice Banks, 1 Ausflug Condor Bank mit Norberto Diver
Preis pro Person (z.B. im Juli) ab EUR 1.130,-
zzgl. Flugsteuern (ca. EUR 170,-)

Jordanien zum Kennenlernen: 9 Nächte Reise inkl. Kurzrundreise
pro Person ab EUR 1.199,-
zzgl. Flugsteuern/Kerosin (ca. EUR 207,-)
Abreise z.B. zwischen 30.05. - 24.06.11
Tauchen mit Extra Divers Aqaba: 3 Tauchtage (je 2 TG) EUR 135,-

Flug mit Royal Jordanian Frankfurt oder München täglich (außer Samstag und Sonntag, dann Zuschlag EUR 40,-) nach Amman und zurück, 20 kg Freigepäck zzgl. 10 kg Tauchgepäck, Transfers vor Ort, 3 Nächte Rundreise inkl. Übernachtung in Amman, Totes Meer, Petra mit Touren und Halbpension (siehe Rundreise auf den Spuren Lawrence´s von Arabien), 6 Nächte im Aqaba in Captain´s Hotel im Doppelzimmer mit Frühstück
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Topangebot Myanmar im April 2011:
2 Wochen Reise inkl. Flüge, Flugsteuern, Transfers, 13 Nächte im DZ, Halbpension im Nabucco´s Myanmar Andaman Resort inmitten des legendären Mergui Archipels
pro Person schon ab EUR 1.495,-
Tauchen mit Extra Divers: 20 Tauchgänge Paket EUR 615,-

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Pomene Mosambik: der Kuss des Zackenbarsches - von Kirsten Clahr

60 Minuten sind vorbei und ich muss so langsam mal wieder auftauchen. Doch das fällt gar nicht so leicht, muss ich doch meinen neuen Freund in den Tiefen des Indischen Ozeans zurück lassen. Dieser neue Freund ist ein ziemlich großer Kartoffel-Zackenbarsch, der mich während des gesamten Tauchgangs begleitet hat. Ganz nah kam er heran und hat mich aus allernächster Nähe betrachtet. So nah, dass ich ihn hätte küssen können.
Hier in Pomene, einem der einsamsten Gebiete an der Küste Mosambiks, gibt es noch weitere hautnahe Begegnungen unter Wasser. Auch die Mantas an der Putzerstation namens Playstation scheuen den Kontakt mit den wenigen Tauchern nicht und schweben ganz nah heran. Elegant drehen sie im letzten Moment ab, nur die Spitzen ihrer Flügel berühren die Taucher gelegentlich.
Pomene ist ein Ort von magischer Schönheit. Die Halbinsel befindet sich 120 km nördlich von Inhambane und dem inzwischen bekannten Taucherort Tofo in einem 200 qkm großen Naturreservat. Seit 1964 steht das Gebiet unter Schutz. Die ursprüngliche Vegetation der Dünenlandschaft, Buschlandschaften und zauberhaften Mangrovenwälder sind ein wahres Juwel in dem ostafrikanischen Land. Die Fahrt zur Pomene Lodge führt zunächst ca. 2 Stunden Richtung Norden, die letzten 1,5 Stunden kommt man in den Genuss eines richtigen Off –Road Abenteuers. Hier gibt es keine befestigten Straßen mehr und der Allradantriebswagen holpert durch die sandige Busch- und Dünenlandschaft.
Die Pomene Lodge liegt idyllisch auf einer malerischen, schmalen Sandhalbinsel zwischen einer Lagune und dem tiefblauen Indischen Ozean. Der endlose Sandstrand ist phänomenal. Von der Terrasse neben dem Pool des Resorts als auch von den hübschen Wasserchalets aus blickt man direkt auf den Sonnenuntergang in der Lagune. Und um die Idylle noch perfekter zu machen, tänzeln täglich pinkfarbene Flamingos ihr Ballet im Flachwasser der Mangroven oder auf den Sandbänken.
Naturliebhaber können an Ausflügen der Lodge teilnehmen: Mangroven – und Vogelbeobachtungstouren oder den afrikanischen Flair im kleinen Dorf Pomene City genießen. Es lohnt auch, das alte, verfallene Hotel (es gehörte vor dem Bürgerkrieg zu den Tophotels in Afrika) am Ende der Bucht zu besuchen. Belohnt wird man mit sensationellem Ausblick über die Bucht, die Traumstrände und den geheimnisvollen Geräuschen der Blowholes, wenn die Wellen die Wassermassen durch das Korallengestein drücken. Andere Aktivitäten sind Pferdeausritte, Kutschfahrten für Kinder oder auch Quadbike Fahrten durch das Gelände.
Eine Woche in diesem Naturparadies vergeht wie im Flug. Die Tauchgänge an den Außenriffen sind richtig klasse: ich erlebe riesige Schildkröten, einige graue Riffhaie, einen Gitarrenhai, unzählige Muränen, Zitterrochen, zahme Zackenbarsche, Mobularochen im Formationsflug, große Mantas hautnah, Schulen von Gelbstreifenschnappern und Füssilieren, Höhlentauchgänge und einfach tolle, intakte Riffe. Zum Abschluss ist noch ein Nachtauchgang in der Lagune geplant. Und auch hier gibt es wieder Überraschungen: neben einigen Seehasen und Schnecken finde ich einen haarigen Anglerfisch. Und dann kommt noch ein weiteres großes Highlight: im Seegrasbett hat sich ein gigantischer Barsch zur Ruhe gelegt. Ein Brindle Bass, der größte aller Barsche, der bis zu 290 kg auf die Waage bringen kann. Dieses Exemplar hier ist bestimmt 2,5 m groß!
An meinen letzten Tag statte ich meinem Freund Josh, dem Kartoffelzacki noch einen Besuch ab. Schließlich kann ich nicht ohne Abschiedskuss das Land verlassen.

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