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Costa Rica
Costa Rica
» Reiseziele » Costa Rica / Cocos
Die Länderinformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr.

Reise- und Sicherheitsinformationen


Costa Rica
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 29.03.2016
Unverändert gültig seit: 22.03.2016
Aktuelle Hinweise In der Region, inklusive Costa Rica wird aktuell eine Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen können. Schwangeren wird daher empfohlen, von vermeidbaren Reisen in ZIKA-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen. (Näheres siehe Medizinische Hinweise). Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Reisenden sollte sich bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität in Costa Rica nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichbar ist und mit einer höheren Gewaltbereitschaft gerechnet werden muss. Dies gilt vor allem nach Einbruch der Dunkelheit (ganzjährig ab 18 Uhr). Hinsichtlich des Kriminalitätsniveaus liegt das Land in Lateinamerika auf einem mittleren Platz. Allerdings ist in den letzten Monaten eine Zunahme von Raubüberfällen feststellbar. Besondere Vorsicht wird in San José (dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe), zwischen Jacó und Quepos und an den Stränden in der Provinz Guanancaste am Pazifik empfohlen. In Sámara und Nicoya (Provinz Guanacaste) ist es in den vergangenen Monaten vermehrt zu Einbrüchen in Ferienwohnungen sowie zu Express-Entführungen unter Androhung von Waffengewalt gekommen. In derselben Region wurden vermehrt Touristen, insbesondere Frauen, auf der Küstenstrasse zwischen den Orten Santa Teresa und Coyote an den Flussübergängen Rio Ario und Rio Bongo Opfer von bewaffneten Überfällen und sexuellen Nötigungen. An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf. In den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo südlich von Limón sind besonders ausländische Staatsangehörige häufiger Ziel von bewaffneten Raubüberfällen. Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen und Fahrzeuge nur auf gut eingezäunten und bewachten Parkplätzen (parqueo publico) abstellen. Selbst im Kfz gelassene nicht sichtbare elektronische Geräte werden von den Dieben mittels eines Scanners entdeckt und entwendet. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck nicht zu erhalten ist. Gepäck sollte daher nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage verstauten Tagesrucksäcke, durch Ablenkungsmanöver (z. B. das Herunterfallenlassen von Objekten/Kreditkarten). Pässe, Kreditkarten und andere wichtigen Dokumente sollten unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit (ganzjährig ab 18 Uhr). Verbreitet sind außerdem Einbruch- und Trickdiebstähle - selbst auf belebten Parkplätzen. Gepäck sollte daher im Fahrzeug so wenig wie möglich sichtbar sein. Auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer werden Autos - insbesondere Mietwagen – aufgebrochen  und Gepäckstücke entwendet. Mietwagentouristen, die wegen eines „arrangierten" platten Reifens anhalten müssen, wird scheinbar Hilfe angeboten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck entwendet. An Ampeln oder in dichtem Verkehr werden Autoscheiben eingeschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden. Es wurden Entführungen bekannt, wobei Touristen bei Entführungen in der Regel nicht die Zielgruppe sind. Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich viele Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen. Seit 2007 gibt es in Costa Rica eine Touristenpolizei, die v.a. in den großen Touristenzentren wie Jacó, Tamarindo oder San José Zentrum im Einsatz ist. Sie ist jederzeit über die kostenlose Notrufnummer 911 (auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an. Minderjährige stehen  in Costa Rica unter dem besonderen Schutz staatlicher Behörden (s. Hinweise für Minderjährige weiter unten im Text). Naturkatastrophen Costa Rica liegt in der hurrikangefährdeten Zone. Während der Hurrikansaison (ca. Juni bis November) kommt es immer wieder zu starken Überschwemmungen Erdrutschen sowie Brückenschäden. Es ist daher ratsam, sich in den Medien über die Wetterlage und den Zustand der Straßen zu informieren. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen. Es ist daher, insbesondere während der Regenzeit von ca. Mai bis November, besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen (auch wegen Krokodilen), Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten. Im Zweifel sollte davon abgesehen werden. Es besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. In Costa Rica gibt es 16 Vulkane, einige davon, u.a. der Vulkan Arenal sowie der Vulkan Turrialba, sind 2015 regelmäßig aktiv gewesen und haben zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela geführt. Die Nationale Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias) informiert auf ihrer Website unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.cne.go.cr  über evtl. Katastrophengebiete. Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse können Sie telefonisch unter 800-87267486 (von Costa Rica aus) erfragen (Spanischkenntnisse erforderlich).  Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de

Reiseverkehr - National


Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft SANSA (RZ) (Internet: www.flysansa.com) verbindet San José mit den Provinzstädten und Dörfern. Ein Zubringerbus verkehrt zwischen dem Büro der Fluggesellschaft in San José und dem Flughafen. Mehrere kleine Fluggesellschaften bieten ebenfalls Inlandflüge an. Buchungen können nur in Costa Rica vorgenommen werden.

Inland-Flughäfen

Tobias Bolanos Airport (SYQ) liegt am Stadtrand von San Jose.

Schiff

Flussfahrten sind möglich auf dem Reventazón im Landesinnern, dem San Carlos, Rio Frio, San Juan, Sarapiqui, Grande de Térraba und auf dem Sierpe.

Bus/Pkw

Das Straßennetz hat eine Gesamtlänge von 35.583 km, davon sind ca. 6500 km asphaltiert, einschließlich der 653 km der Panamerikana. Gut ausgebaute Straßen verbinden San José mit allen größeren Städten. Fernbus: Fast alle Ortschaften sind an das Busnetz angeschlossen. Busse sind oft überfüllt, Sitzplatzreservierung wird empfohlen. Zahlreiche Rundreisen werden angeboten. Die Reiseführer sprechen meist auch Englisch, i. A. wird man vom Hotel abgeholt. Auskünfte vom Fremdenverkehrsamt in Costa Rica (s. Adressen). Taxi: In San José gibt es zahlreiche preiswerte rote Taxis. Die orangefarbenen Taxis fahren nur zum Flughafen. Den Fahrpreis sollte man unbedingt vorher vereinbaren. Mietwagen: Bei Europcar, Hertz, Rentacar S.A. und einheimischen Firmen in San José. Unterlagen: Internationaler Führerschein. Mindestalter: 23 Jahre.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
auf Hauptstraßen: 88 km/h;
auf Nebenstraßen: 60 km/h.
in Ortschaften: 40 km/h.

Stadtverkehr

In San José gibt es private Busgesellschaften mit zwei Fahrpreis-Zonen.

Fahrzeiten

von San José zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
 FlugzeugBus/Pkw
Alajuela-0.30
Cartago-0.30
Heredia-0.20
Puntarenas-2.00
Liberia0.253.00
Quepos0.303.30
Pto. Limón0.253.00


Reiseverkehr - International


Flugzeug

Die Fluggesellschaft Avianca (AV) fliegt via El Salvador oder Bogota von den USA (Los Angeles, New York), von Kuba (Havanna) und von Ecuador (Quito, Guayaquil) nach Costa Rica. Direktflüge aus Europa mit Condor (DE) und Iberia (JK). Condor fliegt u.a. ab Berlin/Tegel, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Zürich. United Airlines (UA) fliegt ab Zürich und Genf via Washington-Dulles nach San José. 

Flughafengebühren

29 US$ Flughafensteuer bei der Ausreise. Hinzu kommt ggf. eine Sicherheitsgebühr von 6 US$. Beide Gebühren können auch in Colones bezahlt werden. 
Ausgenommen sind Transitpassagiere, wenn sie innerhalb von 12 Stunden Costa Rica wieder verlassen. 

Internationale Flughäfen

San José (SJO) (Juan Santamaría) liegt 20 km nordwestlich der Stadt. Busverbindung zur City alle 5 Min zwischen 06.00- 22.00 Uhr (Fahrzeit 35 Min.). Taxis stehen ebenfalls zur Verfügung (Fahrpreis ins Zentrum ca. 12-15 US$).
Daniel Oduber Quirós International Airport (LIR) (Liberia) liegt in der Provinz Guanacaste. Hier landen Flüge amerikanischer Airlines und der nationalen Airline Sansa.

Schiff

Internationale Häfen: Limón, Moin, Puerto Caldera, Puntarenas, Golfito, Quepos. Kreuzfahrtlinien, die Häfen in Costa Rica anlaufen, sind u.a.: Costa, Holland America, Princess, Royal Caribbean, Celebrity, Wind Star, Carnival, Sun, NCL, Crystal, Silversea, Royal Olympic, Regal, Seabourn, Cunard, Radisson, Hapag Lloyd und Delphin Kreuzfahrten.

Bus/Pkw

Die Panamerikana führt von La Cruz an der Grenze zu Nicaragua nach San José und weiter nach Canoas an der Grenze zu Panama. Fernbus: Busse von Ticabus (Internet: www.ticabus.com/ingles.php) verbinden Costa Rica mit Panamá, Nicaragua und El Salvador.

Kommunikation


Anmerkung

 

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

Es gibt ein AMPS-Netzwerk, das mit GSM nicht kompatibel ist. Hauptnetzbetreiber ist Instituto Costarricense de Electricidad (ICE) (Internet: www.grupoice.com). Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden, was jedoch zeitraubend und mühsam sein kann.

Fax

Stehen in San José zur Verfügung, u.a. bei Radiografica Costarricense SA (Internet: www.racsa.co.cr/english_version/index.html). Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.00-22.00 Uhr.

Internet/E-Mail

Radiografica Costarricense SA (Internet: www.racsa.co.cr/english_version/index.html), Internetcafés und einige Hotels bieten Internetzugang an.

Telegramme

Es gibt einen internationalen Service in San José bei Radiografica Costarricense SA (s.o.).

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa benötigt 6-10 Tage.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Kontaktadressen


Botschaft der Republik Costa Rica

Marktgasse 51 , CH-3011 Bern, Switzerland Telefon: (031) 372 78 87.


Botschaft der Republik Costa Rica

Honorargeneralkonsulat in Salzburg.
Telefon: (01) 263 38 24.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.


Botschaft der Republik Costa Rica

Honorargeneralkonsulat mit Visumerteilung in Hamburg (Tel: (040) 80 13 95), Honorarkonsulate mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 39 04 36 56), Hannover (0511) 28 11 27) und Leipzig (Tel: (0341) 90 96 73 2).
Telefon: (030) 26 39 89 90.
Website: www.botschaft-costarica.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr, Fr 09.30-13.00 und 14.00-16.00 Uhr. Konsularabt.: Termine nur nach tel. Vereinbarung.


Instituto Costarricense de Turismo

Costado Este del Puente Juan Pablo II, Sobre Autopista General Canas, CR-San José, Costa Rica Telefon: 22 99 58 00.
Website: www.visitcostarica.com


Central America Tourism Agency (CATA)

c/o KPRN network GmbH (auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig)
Telefon: (030) 24 04 77 18 11.
Website: www.visitcentroamerica.com


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